Projekt „Nein darf sein“
Theaterstücke helfen Kindern

Herbern -

Ein Team der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück war jetzt in der Mariengrundschule zu Gast, um mit ihren Präventionsstücken des Projektes „Nein darf sein“ Kinder stark zu machen und zu sensibilisieren.

Samstag, 16.03.2019, 09:00 Uhr aktualisiert: 18.03.2019, 17:58 Uhr
Mit Theaterstücken wurden die Drittklässler im Rahmen des Projektes „Nein darf sein“ sensibilisiert.
Mit Theaterstücken wurden die Drittklässler im Rahmen des Projektes „Nein darf sein“ sensibilisiert. Foto: Küter

Die drei Theaterstücke, die den Drittklässlern jetzt im wöchentlichen Rhythmus gezeigt wurden, bauten thematisch aufeinander auf und nahmen von Woche zu Woche an Intensität zu. Dabei hatten die Kinder trotz der ernsten Thematik viel Spaß an dem Projekt. „Das klingt erstmal paradox. Aber das Medium Theater kann auf leichte Weise ein schwieriges Thema vermitteln“, so Theaterpädagogin Christiane Wilke.

Ein gesundes Maß an Vorsicht sei auch im Familien- und engen Bekanntenkreis angesagt, so die Pädagogen, denn: „Sexueller Missbrauch geschieht in erster Linie im sozialen Nahbereich.“ Wenn eine Vertrauensperson fehlt, müssen Kinder aber nicht verzagen. Hilfe bietet die Nummer-gegen-Kummer. Unter ✆ 08 00/1 11 03 33 erreichen Kinder und Jugendliche immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr eine vertrauliche und anonyme Beratung in Problemlagen. Jedes Kind erhielt eine Karte mit der Nummer, damit sie sie im Bedarfsfall griffbereit haben.

Die kommissarische Schulleiterin Sabine Küter begrüßt die Veranstaltung, die schon seit vielen Jahren einen festen Platz im Terminkalender der Grundschule hat. Finanziert wird das Projekt vom Kreis Coesfeld.

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