DRK-Ortsverein ehrt Blutspender und Helfende
Glitzernde Nadeln verliehen

Ascheberg -

Der Rekordler unter den treuen Ascheberger Blutspendern hat 62,5 Liter Blut gespendet. Seine Nadel funkelte besonders.

Freitag, 15.03.2019, 18:31 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 18:50 Uhr
Günter Rüschenschmidt (125 Blutspenden, sitzend links) und Jürgen Köppen (100 Blutspenden) rahmen Heinrich Real, der 50 Jahre im DRK-Ortsverein Ascheberg mitarbeitet, ein. Die übrigen Geehrten und der Vorstand komplettieren das Bild.
Günter Rüschenschmidt (125 Blutspenden, sitzend links) und Jürgen Köppen (100 Blutspenden) rahmen Heinrich Real, der 50 Jahre im DRK-Ortsverein Ascheberg mitarbeitet, ein. Die übrigen Geehrten und der Vorstand komplettieren das Bild. Foto: hbm

„Die Ersten werden die Letzten sein.“ Bei Günter Rüschenschmidt hat der Volksmund im Wortsinn Recht. „Er ist bei den Blutspendeterminen der Erste“, weiß Dieter Pape vom Deutschen Roten Kreuz in Ascheberg. Am Donnerstagabend kam der Polizeibeamte als Letzter an die Reihe. Mit 125 Blutspenden war Rüschenschmidt beim Ehrungstermin im Davensberger Heimathaus der Rekordler. Die Dreistelligkeit hat 2018 auch Jürgen Köppen mit seiner 100. Blutspende geknackt. 75 Mal gaben Peter Leibeling und Carsten Tombült einen halben Liter Lebenssaft. Für 50 Spenden zeichneten Vorsitzender Bernhard Thyen, Schatzmeister Wilhelm Baumhöver und Schriftführer Dieter Pape nach einem gemeinsamen Essen Franz-Josef Rüller, Thomas Otte, Christoph Möller, Andrea Trahe, Dirk Appel, Stefan Greive, Brigitte Theile, Klaus Witthoff und Mechthild Günther aus. 25 Mal waren Andreas Briefs, Marcus Dobbertin, Frank Reuter, Marcel Kaupa und Karsten Janßen dabei. Treue Blutspender wie sie werden am Dienstag (19. März) in Ascheberg und am Donnerstag (21 März) bei den nächsten Blutspendeterminen dabei sein. Als Helferinnen sind dort im Hintergrund seit fünf Jahren Farina Bolte, Renate Heitbaum, Monika Mueller, Maria Schilling und seit zehn Jahren Ursula Zumdick aktiv. Eine besondere Ehrung gab es für Heinrich Real. Für 50-jährige Mitarbeit erhielt er die DRK-Ehrennadel. Der Jubilar war nicht nur bei Blutspendeterminen präsent, sondern hat auch – solange es ihn gab – in Ascheberg im Sanitätsdienst mit angepackt.

Das Jahr 2018 verlief für die Blutspendetermine in Ascheberg und Davensberg ansonsten wenig auszeichnungsreif. Die Zahl der Blutspender ging von 975 in 2016 und 979 in 2017 auf 877 in 2018 zurück. Besonders schwach war der Dezembertermin mit 167 Blutspendern (110 in Ascheberg, 57 in Davensberg). Gerne würde der Ortsverband den Mai 2018 mit 231 Blutspendern wiederholen.

Vormerken dürfen alle Beteiligten den 4. Juni (Ascheberg) und 6. Juni (Davensberg). Der August-Termin in Ascheberg ist wegen Bauarbeiten in der Profilschule noch nicht fix. In Davensberg wird am 22. August Blut abgezapft. Dazu kommt der Doppelpack am 26. und 28. November.

An das erste Mal kann sich der zuletzt Geehrte nicht mehr erinnern. Das Spender-Gen hat Rüschenschmidt im Blut: „Das ist in der Familie so.“

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