Ascheberger Damenkleiderbörse
Finanzspritze für Ferienlager

Ascheberg -

20 Prozent behalten die Organisatoren des Damenkleiderbasars ein. Daraus werden Finanzspritzen für einen guten Zweck.

Mittwoch, 20.03.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 20.03.2019, 17:08 Uhr
Das Basarteam spendete jeweils 400 Euro an Leon Ruhmöller (3.v.l.) für das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Lambertus und 400 Euro an Philip Rabe (3.v.r.) für das Ferienlager der Kolpingsfamilie Ascheberg.
Das Basarteam spendete jeweils 400 Euro an Leon Ruhmöller (3.v.l.) für das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Lambertus und 400 Euro an Philip Rabe (3.v.r.) für das Ferienlager der Kolpingsfamilie Ascheberg. Foto: Nitsche

„400 Euro, wow, damit lässt sich schon eine ganze Menge anfangen“, bedankte sich Nicol Leon Ruhmöller am Montagabend im Pfarrheim beim Basarteam. Vor allem dann, wenn das Ferienlager ansteht. Und da will das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Lambertus in diesem Jahr vom 3. bis zum 16. August Neustadt an der Weinstraße ansteuern. Ein Ziel, das kein Unbekanntes ist, denn die Ministranten gastierten dort bereits schon einmal vor zwei Jahren. „Aber genau das ist gut, denn da kennen wir schon einiges und das wirkt sich positiv auf unsere Planungen aus“, verriet Ruhmöller, dass ein Teil der Spende auf jeden Fall in Freizeitaktivitäten beim Neustadt-Aufenthalt fließen soll. „Besuche von Freizeitparks, die wir noch nicht kennen, zum Beispiel“, so der Lagerleiter. Ein Teil des Geldes soll aber auch für die Anschaffung neuer Spiele investiert werden. Ähnliches plant auch Philip Rabe vom Leitungsteam der Kolpingjugend. Denn auch das Kolping-Ferienlager steht im Sommer an. Vom 13. bis zum 26. Juli geht’s nach Häg-Ehrsberg im Schwarzwald. „Und auch dort gibt es Freizeitparks“, schmunzelte Rabe. 2002 war das Ferienlager der Kolpingsfamilie schon einmal dort. „Aber das ist schon lange her“, so Rabe, der verriet, dass zunächst erst einmal eine Vortour geplant sei, damit sich das Lagerteam einen Überblick über Attraktionen vor Ort verschaffen kann. „Ein größerer Ausflug ist auf jeden Fall dank Eurer Spende drin“, dankte er dem Basarteam für ebenfalls 400 Euro. Ferner gelte es noch den Mottotag beim Lageraufenthalt zu planen.

Insgesamt 800 Euro hatte das Basarteam somit gespendet. Das sind 20 Prozent aus den Erlösen des Basars. Und dafür hatte das Team am Samstag kräftig die Ärmel hochgekrempelt. Mit großem Erfolg. Denn der Andrang „war riesig“, so Henrietta Königskötter. Das schlug sich auch in Zahlen nieder. Wurden 2018 insgesamt 28 Prozent an Artikeln beim Damenkleiderbasar im Frühjahr verkauft, waren es in diesem Jahr 36 Prozent, wie Vanessa Menke anhand von Zahlen belegte. Am Samstag wurden insgesamt 4640 Teile von 118 Anbietern zum Verkauf angeboten. 1663 davon wechselten die Besitzer. Auffällig war nicht nur die extrem hohe Anzahl von Kunden, sondern auch „der Run auf Schuhe, Taschen und Accessoires“, so Henrietta Königskötter. Für das Basarteam ist nun erst einmal Pause. Das Team krempelt erst im August wieder die Ärmel hoch. Dann nämlich findet am 22. August die Nummernausgabe für den Kinderkleiderbasar, den Damenkleiderbasar und die Spielzeugbörse statt.

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