Stephan Ruhmöller sorgt für die passende Kulisse
Ein Handwerker unter Tänzern

Ascheberg -

Für die richtigen Schrittfolgen und Gesten müssen die Tänzer selbst sorgen. Die passende Kulisse organisiert ein Mann mit handwerklichem Geschick.

Mittwoch, 20.03.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 15:10 Uhr
Stephan Ruhmöller ist der Mann mit dem handwerklichen Geschick und unverzichtbar hinter den Kulissen der Tanzaufführungen im Werner Kolpinghaus. Stippvisiten auf der Bühne sind hingegen selten.
Stephan Ruhmöller ist der Mann mit dem handwerklichen Geschick und unverzichtbar hinter den Kulissen der Tanzaufführungen im Werner Kolpinghaus. Stippvisiten auf der Bühne sind hingegen selten. Foto: iss

Bei der Tanzwerkstatt Ruhmöller steht in dieser Woche alles im Zeichen der anstehenden Tanzaufführung „Es war einmal in Amerika“ im Kolpingsaal in Werne. Während sich die rund 300 Tänzerinnen und Tänzer mit ihren Tanzlehrerinnen Lisa Schürmann , Friederike Heinz , Lea Werthschulte und Kim Ruhmöller auf den künstlerischen Teil vorbereiten, heißt es für Stephan Ruhmöller, alles zu organisieren und handwerkliches Geschick an den Tag zu legen. Aufführungen sind am Samstag und Sonntag (23./24. März)

Applaus für seine Leistung erntet der 53-jährige Mann aus der Lütkebauer fast nie. Dabei würde es ohne seine Arbeit wohl nie Applaus für die Tänzer geben: Der Ascheberger ist für das Bühnenbild und die Verlegung des Tanzbodens zuständig – zudem sorgt er dafür, dass bei den beiden Vorstellungen alles glatt geht. Damit der Ablauf reibungslos klappt, steht die Unterhaltungstechnik für Licht und Musik sowie die Tanzlehrerinnen und der Handwerker im dauerhaften Kontakt: „Das ist die Mentalität bei der Aufführung. Wir helfen uns alle gegenseitig und freuen uns am Ende über den Applaus.“

Viel Zuspruch brauchen vor allem die kleinsten Akteure. Hier ist die Aufregung vor dem Auftritt immer am Größten. „Dann erzähle ich oft kleine Geschichten von den Tanzmäusen, die sich unter den Bühnenbrettern verstecken. Das lenkt meistens ab und die Kinder suchen auch manchmal diese kleinen Zuschauer auf der Bühne.“

Durch die vielen Aufführungen im Laufe der vergangenen 35 Jahre, auch zur Zeit wo Mutter Truus und seine Schwestern Friederike und Lisa noch bei der Musikschule Ascheberg tätig waren, hat Stephan viele Erfahrungswerte sammeln können. „Wenn ich noch an die erste Aufführung zurückdenke, da stand ein Weihnachtsbaum mit echten Kerzen auf der Bühne. Das wäre heute undenkbar“, sagte Ruhmöller.

Doch nicht nur hinter der Bühne ist der Ascheberger eine Koryphäe. Bei der vorletzten Aufführung hatte er ein kleines Intermezzo auf der Bühne, was auch bei den Zuschauern ankam. „Ich bin für alles offen und wenn die Gäste applaudieren, weil sie mit der Aufführung zufrieden sind – also auch mit unserer Arbeit ist doch alles in Ordnung“, stellt Stephan Ruhmöller fest.

Die beiden Vorstellungen der Tanzwerkstatt Ruhmöller im Kolpinghaus der Lippestadt Werne am Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr sind bereits ausverkauft.

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