Mietvertrag gekündigt
OJA muss den Burghof verlassen

Ascheberg -

Nach fünf Jahren im Zentrum sucht die Gemeinde für die Offene Jugendarbeit Ascheberg eine neue Bleibe.

Donnerstag, 04.04.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 04.04.2019, 09:14 Uhr
Im November 2014 wurde das Einweihungsband für die „OJA im Burghof“ zerschnitten, jetzt ist der Mietvertrag gekündigt worden.
Im November 2014 wurde das Einweihungsband für die „OJA im Burghof“ zerschnitten, jetzt ist der Mietvertrag gekündigt worden. Foto: hbm

Die Gemeinde Ascheberg sucht eine neue Bleibe für die Offene Jugendarbeit. „Ja, es stimmt. Der Vertrag ist gekündigt worden“, bestätigt Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier Informationen der „Westfälischen Nachrichten“. Der Mietvertrag mit dem Burghof-Besitzer sei auf fünf Jahre abgeschlossen und von ihm nun zum 1. Oktober gekündigt worden. Die Verwaltung, so Stohldreier, sei in Absprache mit der Jugendhilfe Werne intensiv auf der Suche nach einer neuen Lösung. Mit dem aktuellen Vermieter befinde man sich in „guten Gesprächen, um den Übergang ordentlich hinzubekommen.“

Die OJA steht damit vor dem vierten Umzug in Ascheberg. Gestartet ist sie im früheren Hausmeistergebäude der Realschule. Von dort aus ging es zur Lüdinghauser Straße, 2014 schließlich mitten in den Ort, in die frühere Gaststätte Burghof am Kirchplatz. Der Umzug, der sich in Folge eines Wechsels der Jugendarbeit von einem Ascheberger Verein als Träger unter das Dach der Jugendhilfe Werne ergeben hatte, bescherte der Offenen Jugendarbeit deutlich mehr Besucher. Kinder und Jugendliche schauten viel öfter vorbei als im Gewerbegebiet. Die OJA, die mit Hilfe der Gemeinde im rückwärtigen Bereich auch Gebäudeteile für Büros und Küche umgebaut hatte, fühlte sich mittendrin und nicht nur dabei. Jetzt hofft sie darauf, dass die Gemeinde bei der Suche Ähnliches findet.

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