DRK-Chef lobt Jugendrotkreuzgruppe
„Das ist kaum zu toppen“

Ascheberg/Herbern -

Die Anerkennung kam aus berufenem Munde: Christoph Schlütermann, Chef des DRK im Kreis, zollte der Arbeit des Jugendrotkreuzes in Herbern seinen Respekt: Eine Gruppe mit so vielen Köpfen und einem solchen Programm „gibt es in Westfalen-Lippe nicht oft“.

Sonntag, 14.04.2019, 18:24 Uhr
DRK Herbern mit Geehrten und Gewählten (v.l.): Stefan Schürjan, Hans Kraß, Michael Schütte Nütgen, Steffen Brettin, Tobias Tyburzy, Dörte Kaufmann, Phillis Krämer, Sophia Schafmann, Gaby Pettendrup, Rainer Frisch, Peter Koch, Manfred Neuhaus und Dirk Musholt.
DRK Herbern mit Geehrten und Gewählten (v.l.): Stefan Schürjan, Hans Kraß, Michael Schütte Nütgen, Steffen Brettin, Tobias Tyburzy, Dörte Kaufmann, Phillis Krämer, Sophia Schafmann, Gaby Pettendrup, Rainer Frisch, Peter Koch, Manfred Neuhaus und Dirk Musholt. Foto: hbm

„Eine Jugendrotkreuzgruppe mit so vielen Köpfen und einem solchen Programm gibt es in Westfalen-Lippe nicht oft. Das ist kaum zu toppen.“ Die Worte von Christoph Schlütermann , DRK-Vorstand im Kreis Coesfeld, gingen den Versammlungsgästen in der Antica Fattoria runter wie Öl. Dass in Herbern dem Nachwuchs viel Raum eingeräumt wird, zeigte auch das Jahrestreffen des Ortsvereins Herbern. Denn, so wieder Schlütermann, „so viele junge Gesichter sehe ich bei Versammlungen selten“. Dass der Funke des Jugendrotkreuzes gerade dabei ist, nach Ascheberg überzuspringen, freut besonders Bernhard Thyen. Der Vorsitzende des DRK Ortsvereins Ascheberg-Davensberg war Gast der Versammlung.

So viele junge Gesichter sehe ich selten.

Christoph Schlütermann, DRK-Vorstand des Kreises

Gaby Pettendrup wäre vor einigen Jahrzehnten sicher dabei gewesen, wenn Herbern schon ein Jugendrotkreuz gehabt hätte. „Ich bin mit zwölf Jahren als Mädchen ins Krankenhaus gegangen, um den Schwestern zu helfen. Dann habe ich auch einen Erste-Hilfe-Kursus besucht“, erklärte Pettendrup, nachdem sie für ihre 50-jährige Treue geehrt worden war. Manfred Neuhaus ist 40 Jahre dabei, Thorsten Scholz ein Vierteljahrhundert. Ein Dankeschön gab es auch am Ende des Rotkreuz-Berichtes von Rainer Frisch für Sophia Schafmann, Phillis Krämer, Dörte Kaufmann, Yannik Olbrich, Stefan Schürjan und Steffen Brettin.

Nachwuchs trägt viele Einsatzstunden bei

Der Nachwuchs hatte dazu beigetragen 2633 Stunden bei diversen Sanitätsdiensten sowie Fort- und Weiterbildungen zu leisten. Dafür setzten sich 26 Aktive ein. Dieses Jahr sind zwei Neue hinzugekommen. Im ersten Quartal stehen schon 760 Stunden auf dem Einsatzzettel.

In die Erste-Hilfe-Ausbildung wurden 650 Stunden investiert. Mit Sophia Schafmann ist eine neue Ausbilderin hinzugekommen. Claudia Gräwe, Peter Koch und Friedhelm Staar heißen die anderen Akteure.

Peter Koch ließ im Bericht der Jugendrotkreuzes Bilder und Filme für das Programm sprechen. Aus der großen Angebotsvielfalt hob er die Teddy-Klinik hervor, die in Herbern und Ascheberg von 150 Kindern besucht worden sei. Zum JRK-Alltag gehören 200 Gruppenstunden im Jahr. „Wow, sagt ihr heute dazu. Das trifft es“, lobte Vorsitzender Hans Kraß das Angebot. Er informierte darüber, dass der Ortsverein in diesem Jahr Organisator des Weihnachtsbasars sein wird. Schatzmeisterin Andrea Zimmermann berichtete über ein Kassenplus. Claudia Närdemann und Dörte Kaufmann bescheinigten eine korrekte Arbeit. Sie werden 2020 die Kasse mit Felix Kraß im Trio prüfen.

Bestätigt wurden Rotkreuzleiter Rainer Frisch, Vertreter Tobias Tyburzy, Rotkreuz-Arzt Dr. Bernhard Lohmann, Vertreter David Krieter, Jugendrotkreuzleiter Peter Koch und Vertreter Michael Schütte Nütgen, die in ihren Abteilungen schon gewählt worden waren. Kreisrotkreuzleiter Dirk Musholt ernannte zudem Stefan Schürjan zum Gruppenleiter Technik.

Personal in Rettungswache wird aufgestockt

Kreisvorstand Christoph Schlütermann berichtete über ein Wachsen des Rettungsdienstes, der in der neuen Rettungswache auch in Ascheberg verstärkt werde. Er müsse von 130 auf 180 Mitarbeiter aufgestockt werden. Deswegen werde in Coesfeld in die Ausbildung investiert, beispielsweise in eine Rettungswagen-Simulation, die auch vom Ehrenamt genutzt werden könne. Schlütermann warb für eine Ausbildung zum Rettungssanitäter: „Solche Leute werden gesucht. Der Arbeitsplatz ist sicher, und eine Familie lässt sich davon ernähren.“

Zukunftsmusik ließ Kraß erklingen: Die Gemeinde habe angeboten, dass im neuen Herberner Feuerwehrgerätehaus auch das DRK Räume bekommen solle. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die Gemeinde kennt unsere Wünsche“, berichtete der Vorsitzende.

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