Ungewöhnliches Trio beim Kaffeestopp
Auf einer Zeitreise

ASCHEBERG -

„Es riecht nach Waffeln“, zog ein kleiner Junge die Nase kraus und folgte der Spur ins Pfarrheim St. Lambertus. Andere wiederum landeten völlig ungeplant und unverhofft beim Kaffeestopp der Eine Welt Gruppe Ascheberg.

Montag, 15.04.2019, 18:00 Uhr
Unverhofft kommt oft! Christel Hecker (r.) landete mit ihren Töchtern Birgit und Beate völlig ungeplant beim Kaffeestopp und war wie ihre Töchter auch richtig begeistert.
Unverhofft kommt oft! Christel Hecker (r.) landete mit ihren Töchtern Birgit und Beate völlig ungeplant beim Kaffeestopp und war wie ihre Töchter auch richtig begeistert. Foto: tani

Viele folgten am Sonntag nach der Messe dem unvergleichlichen Duft, der in der Luft hing. „Es riecht nach Waffeln“, zog ein kleiner Junge die Nase kraus und folgte der Spur ins Pfarrheim St. Lambertus. Andere wiederum landeten völlig ungeplant und unverhofft beim Kaffeestopp der Eine Welt Gruppe Ascheberg.

Nach der Messe war es im Pfarrheim St. Lambertus zunächst rappelvoll. Diverse Palmstöcke lehnten an der Wand, Jung und Alt ließen sich an den liebevoll gestalteten Tischen nieder, genossen Kaffee und frischgebackene Waffeln. „Die Kinderkirche war nebenan und unsere Kinder haben die Waffeln gerochen“, verriet eine junge Mutter, weshalb sie den Weg an einen Kaffeetische gefunden haben. „Das ist eine schöne Idee“, war eine andere Besucherin begeistert und wendete sich dem Kartenständer zu. Mechthild Rüschenschmidt vom Team der Eine Welt Gruppe beriet sie. Das Kartenangebot war groß. Besondere Karten zu unterschiedlichen Anlässen wie Kommunion, Konfirmation, Ostern oder Geburtstag, die alle das Prädikat „Handgefertigt“ trugen. „Das sind Unikate und deshalb sind diese Karten etwas besonderes“, haben einige Gäste nur allzu gerne das Angebot genutzt.

Andere frönten der Unterhaltung oder stöberten durch die fair gehandelten Produkte, die auf einem großen Tisch aufgebaut waren. Maria Aßmuth, Mechthild Rüschenschmidt und ihre Mitstreiterinnen – insgesamt ist ein sechsköpfiges Team im Einsatz gewesen – hatten alle Hände voll zu tun. Der dritte Kaffeestopp, „der ist richtig gut angenommen worden“, freute sich Maria Aßmuth. Gegen Mittag öffnete sich dann die Tür und Christel Hecker landete mit ihren Töchtern inmitten des Geschehens. Ungeplant, unverhofft und eigentlich auf der Suche nach der Gaststätte Stegemann. Verwunderte Blicke sind beim Eine Welt Team die erste Reaktion. Erst als die Damen die Geschichte, die dahintersteckt, erfahren zeichnete sich auf den Gesichtern ein Lächeln ab. Denn Christel Hecker befand sich auf einer Zeitreise in die Vergangenheit. „Sozusagen“, erklärte Tochter Birgit. Gemeinsam mit ihrer Schwester Beate hatte sie ihrer Mutter zum 80. Geburtstag einen Tag Zeit geschenkt. Und der führte das Trio an Orte, die Mama Christel wohlbekannt waren. „Ich habe früher mal in Münster Mauritz gewöhnt. Der Weg nach Ascheberg war da nicht so weit. Dort hatten Maria und Ludwig Stegemann eine Kneipe am Kirchplatz“, erzählte Christel Hecker, die heute in Salzkotten zu Hause ist. Nachdem das Eine Welt-Team gedanklich ebenfalls Richtung Vergangenheit abtauchte, war schnell klar, dass besagte Kneipe früher dort angesiedelt sein musste, wo später die Gaststätte Hillmann war. Christel Hecker war begeistert. Ihre Töchter noch mehr. Vor allem über den unverhofft netten Stopp, „der ist jetzt echt die Krönung“, gaben die Drei zu. Und natürlich konnte keiner der Damen widerstehen. Weder bei Kaffee und Waffeln, noch bei dem Eine-Welt-Angebot. Karten und kleine Kommuniongeschenke wurden bei dieser Gelegenheit gleich eingekauft. Die Aktion „Kaffee-Stop“ ist eine Misereor-Veranstaltung“, erläuterte Mechthild Rüschenschmidt. Die Erlöse der Aktion kommen den Peru-Projekten, die das Ascheberger Team unterstützt, zu Gute.

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