Bieterverfahren für Lebensmittel-Vollsortimenter
Gemeinde hat die zweite Runde eröffnet

Ascheberg -

Die Gemeinde Ascheberg hat zum Wochenende hin die Unterlagen für das Bieterverfahren eines Lebensmittelvollsortimenters mit einer Verkaufsfläche von 1600 bis 1800 Quadratmeter veröffentlicht.

Dienstag, 16.04.2019, 08:00 Uhr
Das Bieterverfahren für einen Lebensmittel-Vollsortimenter im Bereich von Feuerwehr und Rettungswache geht in Runde zwei.
Das Bieterverfahren für einen Lebensmittel-Vollsortimenter im Bereich von Feuerwehr und Rettungswache geht in Runde zwei. Foto: hbm

Die Gemeinde Ascheberg hat zum Wochenende hin die Unterlagen für das Bieterverfahren eines Lebensmittelvollsortimenters mit einer Verkaufsfläche von 1600 bis 1800 Quadratmeter veröffentlicht. Das Gebäude darf maximal acht Meter hoch sein und muss sich in einer Gebietskulisse einfügen, die Abstände zu Nachbarn ausweist. Es ist nach dem Scheitern der Combi-Pläne der zweite Anlauf für das Areal des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses und der Rettungswache.

Die Gemeinde beabsichtigt das Grundstück bebaut zu verkaufen, so dass der Erwerber die Gebäude auf seine Kosten abreißen muss. Insgesamt werden bis zu 9230 Quadratmetern veräußert. Bei einem Mindestverkaufspreis von 220 Euro pro Quadratmeter liegt der Mindestpreis knapp über zwei Millionen Euro. Angebote unter dieser Mindestgrenze werden ausgeschlossen.

Bei dem von der Kanzlei Wolter Hoppenberg aus Hamm begleiteten Verkauf werden beim Bewerten zu jeweils 40 Prozent der Kaufpreis sowie die städtebauliche, funktionale und gestalterische Entwurfsqualität einfließen. Die letzten 20 Prozent sind für das Nutzungskonzept und das Sortiment reserviert.

Städtebaulich muss das Objekt an die Sandstraße angebunden sein. In diese Richtung soll entweder der Haupt- oder ein gleichwertig gestalteter Nebeneingang liegen. Das Grundstück muss über die Lüdinghauser Straße erschlossen werden. Die Anlieferung des Lebensmittelvollsortimenters muss eingehaust sein und das Objekt soll sich in die nähere Umgebung einfügen und einen städtebaulichen Akzent setzen.

Knapp zwei Monate haben Interessenten Zeit, ihre Ideen zu Papier zu bringen. Abgabeschluss ist der 10. Juni. Aus den eingegangenen Angeboten werden nach den veröffentlichten Kriterien drei Bieter ausgewählt, die ihr Angebot in einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Rates vorstellen dürfen. Es folgen drei getrennte Bietergespräche nach denen die finalen Unterlagen vorgelegt werden sollen. Am Ende entscheidet der Rat, indem jedes Ratsmitglied eine Wertung abgeben darf.

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