Europawahl am 26. Mai
11 900 Ascheberger dürfen wählen

Ascheberg -

1979 durften die Ascheberg sich bei der Europawahl Zeit lassen, denn die Wahllokale hatten bis 21 Uhr offen. Für die Wahl am 26. Mai sind gerade die Wählerverzeichnisse erstellt worden.

Dienstag, 23.04.2019, 20:00 Uhr
Vor 40 Jahren haben die Ascheberger erstmals ihre Stimme für das Europäische Parlament abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag drei Mal bei einem Drittel aller Wahlbeteiligten, dann nur noch bei der Hälfte.
Vor 40 Jahren haben die Ascheberger erstmals ihre Stimme für das Europäische Parlament abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag drei Mal bei einem Drittel aller Wahlbeteiligten, dann nur noch bei der Hälfte. Foto: Christ

Wie hat Ascheberg bisher bei den Europawahlen gewählt und wie groß war die Wahlbeteiligung? Für die Antwort auf die WN-Leserfrage muss bis ins Jahr 1979 zurückgeschaut werden. Beim ersten europäischen Urnengang hatten die Wahllokale noch bis 21 Uhr geöffnet. Das Feld der Wahlmöglichkeiten war, angesichts von 40 Optionen bei der anstehenden Wahl mit einem 96 Zentimeter langen Wahlzettel, damals noch überschaubar. Und das Interesse war so groß, wie es bisher nie wieder sein sollte. Fast 73 Prozent aller Wahlbeteiligten gaben ihre Stimme für das europäische Parlament ab. Die nächsten drei Wahlgänge waren mit einer Zwei-Drittel-Beteiligung fast identisch. Mit dem wachsenden Europa schrumpfte dann das Interesse an den Parlamentswahlen. Dass beim Urnengang 2014 mit 62,2 Prozent Wahlbeteiligung ein Anstieg zu verzeichnen war, ist der parallel ausgetragenen Kommunalwahl zu verdanken.

Die CDU hatte gleich bei der ersten Wahl das beste Ergebnis und 2009 mit 54,4 Prozent die schlechteste Quote. Die SPD war 1989 mit 28,4 Prozent besonders und 2004 mit 16,6 Prozent sehr schwach. Die Grünen verbuchten 1994 mit 8,5 Prozent ihren Topwert, die FDP mit 12,6 Prozent im Jahr 2009.

Mit dem Stichtag 14. April wurden die Wählerverzeichnisse für die Europawahl am 26. Mai erstellt. In Ascheberg werden 11 900 Personen wahlberechtigt sein. Ab heute werden die Wahlbenachrichtigungskarten zugestellt.

Wer bis zum 4. Mai keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, im Mai wahlberechtigt zu sein, sollte den Umstand umgehend beim Wahlamt der Gemeinde Ascheberg im Rathaus Ascheberg, Dieningstraße 7, Zimmer D.12 ( ✆ 0 25 93/ 6 09 10 15), überprüfen lassen. Das Wählerverzeichnis kann in der Zeit vom 6. Mai bis 10. Mai (vormittags von 8 bis 12.30 Uhr und am Dienstagnachmittag von 13.30 bis 17 Uhr sowie am Donnerstagnachmittag von 13.30 bis 16 Uhr) im Wahlamt eingesehen werden.

Briefwahl ist möglich und dafür ist ein entsprechender Antrag zu stellen, hierzu kann die Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte benutzt werden. Der Antrag sollte möglichst frühzeitig schriftlich oder mündlich beim Wahlamt der Gemeinde gestellt werden. Die Schriftform gilt auch durch Telegramm, Fernschreiben, Telefax, E-Mail oder durch sonstige dokumentierbare Übermittlung in elektronischer Form als gewahrt. Auf der Homepage der Gemeinde Ascheberg (www.ascheberg.de) befinden sich weitere Informationen zur Europawahl und dort besteht auch die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen über das Internet zu beantragen. Ein Antrag kann nicht durch einen Telefonanruf gestellt werden. Wer persönlich kommt, hat auch die Möglichkeit, seine Stimme direkt im Rathaus Ascheberg in einem Wahlraum abzugeben. An einen anderen als den Wahlberechtigten dürfen Wahlschein und Briefwahlunterlagen nur ausgehändigt werden, wenn eine schriftlichen Vollmacht nachgewiesen wird.

Die Wahl findet wieder in acht Wahllokalen (vier in Ascheberg, drei in Herbern und eins in Davensberg) statt. Zusätzlich werden vier Briefwahlvorstände gebildet. Bei den Wahllokalen haben sich gegenüber der vorhergehenden Wahlen (zuletzt Bundestagswahl 2017) mehrere Veränderungen ergeben.

Neue Wahllokale sind jetzt: die Mensa der Profilschule Ascheberg (früher evangelisches Gemeindehaus Ascheberg), Dorfgemeinschaftshaus Davensberg (früher Grundschule Davensberg), Profilschule Herbern (früher katholisches Pfarrheim Herbern), Jugendtreff JuIn, Südstraße 30 (früher Jochen-Klepper-Haus).

Für die Wahlorganisatoren im Rathaus ist erfreulich, dass die Wahlvorstände (insgesamt 84 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer) bereits zum großen Teil komplett sind.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6561534?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Veloroute Handorf: Der Zankapfel heißt Kirschgarten
Im „Handorfer Huus“ wurde intensiv um Details des Streckenverlaufs gerungen.
Nachrichten-Ticker