Generalversammlung der UWG
Anspruch des Impulsgebers

Ascheberg -

Die UWG pochte auf ihrer Generalversammlung darauf, kommunalpolitische Ideen und Impulse zu setzen.

Dienstag, 30.04.2019, 16:43 Uhr aktualisiert: 30.04.2019, 17:58 Uhr
Die UWG machte bei ihrer Generalversammlung geschlossen darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, an der Europawahl teilzunehmen.
Die UWG machte bei ihrer Generalversammlung geschlossen darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, an der Europawahl teilzunehmen. Foto: tani

Wie geht es weiter mit der Profilschule? Für die UWG ist die Schulfrage nach wie vor aktuell. „Denn der Erhalt einer weiterführenden Schule in unserer Gemeinde ist ein Muss“, machte Fraktionsvorsitzender Volker Müller-Middendorf am Montagabend bei der Generalversammlung in der Gaststätte Deitermann deutlich.

Diese Frage stellt sich auch im Hinblick auf die Neugestaltung der Ortskerne in Herbern und Ascheberg. Die Gemeindeentwicklung ist ein Thema, das Rat und Verwaltung beschäftigt. Bei der Ortskerngestaltung in Herbern sollen auch die Bürger via Gespräche mit einbezogen werden, so die UWG. In Ascheberg hingegen ist es die verkehrspolitische Situation „Sandstraße“, die bewegt, zeigte Müller-Middendorf auf. Weiterhin teilte er in seinem Bericht mit, dass die Neuansiedlung eines Vollsortimenters nach wie vor geplant ist. „Und hier liegen wir, was das Gesamtprojekt betrifft – also auch den Umzug Feuerwehr und Rettungswache – trotz allem noch im Zeitplan.“ Müller-Middendorf versprach, dass die UWG diesen Prozess weiter aktiv begleiten werde. Im Wirtschaftsförderungsausschuss sorgen die Unabhängigen für Tagesordnungspunkte. So seien etwa die Ascheberg-App, aber auch die Notfallbeschilderungen im Außenbereich, Themen, die die UWG eingebracht habe. Dauerbrenner sei weiterhin das Thema Kindertagesstätte. Da gesellt sich in Kürze mit der evangelischen Tagesstätte eine weitere Kita in Ascheberg hinzu. „Eigentlich bräuchten wir jedoch noch eine“, hieß es.

Die politische Arbeit im Rat sei noch sehr angenehm, allerdings wisse die CDU noch immer mit ihrer Mehrheit umzugehen. UWG-Vorsitzender Dr. Christoph Koch machte deutlich, dass das Thema Artenschutz wie bereits in der Vergangenheit nach wie vor Priorität habe. Ferner spricht sich die UWG gegen die Schottergärten aus, die immer mehr zunehmen. Kassenwart Josef Koch berichtete über eine gute Finanzlage. Die zweite Vorsitzende Barbara Kehrmann wurde ebenso wie Schriftführer Simon Handrup bei den anschließenden Wahlen einstimmig wiedergewählt. Als Beisitzer gesellen sich Toni Brockmeier für Herbern und Volker Müller Middendorf für Davensberg hinzu. Kassenprüfer sind Ulrike Schlottbohm und Gaby Sommer.

Zum Thema

Am 15. Mai (Mittwoch) lädt die UWG um 19.30 Uhr zu einer öffentlichen Fraktionssitzung in die Gaststätte Erdbüsken ein. Dabei geht es unter anderem um die Ortskerngestaltung und Möglichkeiten zur Attraktivitätssteigerung in den Ortsteilen. Hierzu sind alle Bürger eingeladen.

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