Unterstützung für ALS-Selbsthilfegruppe
Bisherige Bilanz als Buch

Ascheberg -

Die Selbsthilfegruppe „Diagnose ALS – was nun e.V.“ bekommt Unterstützung für ein Buchprojekt, in dem das bisherige zehnjährige Engagement zusammengefasst werden soll.

Samstag, 04.05.2019, 08:00 Uhr
Sabine Marxl (DAK Gesundheit, l.) übergab einen Unterstützungsbescheid an Claudia Weber.
Sabine Marxl (DAK Gesundheit, l.) übergab einen Unterstützungsbescheid an Claudia Weber. Foto: di

Sabine Marxl, Chefin der DAK Gesundheit in Dülmen, kam mit einer Zuwendung. Und sie ging mit vielen neuen Informationen und Einblicken in die eindrucksvolle ehrenamtliche Arbeit von Claudia Weber , der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe „Diagnose ALS – was nun“, die mit 1800 Euro von der Krankenkasse unterstützt wird.

Das Geld fließt in ein Buchprojekt, das zum zehnjährigen Bestehen der Selbsthilfegruppe erstellt werden soll. 2009 nahm Weber, ausgelöst durch die Erkrankung ihres Mannes, ihre Tätigkeit auf, 2010 wurde der Verein gegründet. Dass sie dessen Arbeit bis ans Ende ihrer eigenen Kräfte fortsetzt – „das habe ich meinem Mann versprochen“. Neben ihrem Hauptberuf verbringe sie etwa ebenso viel Zeit als Kopf der Selbsthilfegruppe, schilderte die 58-Jährige. Nicht nur das Team des Vereins sporne sich gegenseitig an, sondern vor allem die Dankbarkeit der ALS-Patienten, denen sie Beistand und Informationen bieten könne, bedeute Motivation. Ein Hauptziel des Vereins ist es, zu erreichen, dass die Forschung gegen die neurologische Erkrankung intensiviert wird. „Bisher ist das eine Katastrophe“, resümiert Weber.

Die Vertreterin der DAK pflichtete der Aschebergerin bei, dass die medizinischen Anstrengungen erhöht werden müssten. Zudem erkannte sie das enorme Engagement der Selbsthilfegruppe ausdrücklich an.

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