Thomas Dudzik leitet künftige Mirjam-Kita
Vom Provisorium in den Neubau

Ascheberg -

Thomas Dudzik stellte sich jetzt als künftiger Leiter der neuen Kita der evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde vor. Der 46-Jährige bezieht mit Team und Kindern zunächst ein Provisorium und plant bereits am Neubau mit.

Mittwoch, 08.05.2019, 19:00 Uhr
Stellten sich den Eltern-Fragen: Sabine Busch (v.l., evangelischer Kirchenkreis Münster), Thomas Dudzik, Thomas Stohldreier und Angelika Ludwig.
Stellten sich den Eltern-Fragen: Sabine Busch (v.l., evangelischer Kirchenkreis Münster), Thomas Dudzik, Thomas Stohldreier und Angelika Ludwig. Foto: Gemeinde Ascheberg

Thomas Dudzik wechselt nicht seinen Arbeitgeber, aber seinen Arbeitsplatz. Der Erzieher, der sich in mehreren Fortbildungen für Führungsaufgaben qualifizierte, verlegt seinen beruflichen Schwerpunkt nach Ascheberg. Dort soll er ab August die neue Kindertagesstätte der evangelischen Mirjam-Gemeinde leiten. Sie befindet sich in derselben Trägerschaft wie die Sternkindertagesstätte in Münster, bei der Dudzik als stellvertretender Leiter fungiert: der evangelische Kirchenkreis Münster, der dann zwei Dutzend Kitas betreibt.

Dudzik, Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier (Ressort Ordnung und Soziales im Ascheberger Rathaus), Pfarrerin Angelika Ludwig und Sabine Busch als Vertreterin des Trägers stellten jetzt sich und das Konzept auf einer Elternversammlung vor.

Es habe „gute Fragen“ gegeben, „die wir klären konnten“, resümiert Dudzik. Als „sehr positive Veranstaltung“ fasst Stohldreier den Abend zusammen. Er geht davon aus, dass das Gros der interessierten Eltern, die zur Versammlung gekommen waren, sich nun auch im verbindlichen Anmeldeverfahren für die Kita entscheiden.

Möglichst passgenauer Übergang zum Neubau

Die zunächst mit dem Pavillon auf dem Gelände der Profilschule ein Provisorium bezieht und in die Fußstapfen der „Grashüpfer“ tritt. Die zehnte Kita in Ascheberg soll das räumliche Intermezzo aber schnell überwinden. Denn: Ein Neubau neben dem Gelände der evangelischen Kirchengemeinde (Hoveloh) soll möglichst passgenau entstehen. „Wir arbeiten unter Hochdruck daran“, unterstreicht Stohldreier die intensiven Gespräche zwischen Kirchengemeinde, politischer Gemeinde und einem Investor. Die Pläne, die bisher nur auf dem Papier existieren, sollen einen möglichst nahtlosen Übergang gewährleisten. Aber: „Ich kann den 1. August nicht versprechen“, räumt der Fachbereichsleiter auf WN-Anfrage ein. Er sei jedoch zuversichtlich, dass der Neubau – für eine Vier-Gruppen-Einrichtung – im Herbst kommenden Jahres bezogen werden kann.

Ich kann den 1. August nicht versprechen.

Thomas Stohldreier zum Bezug des Neubau im kommenden Jahr

Wichtig sei ihm auf jeden Fall die Kommunikation und dadurch die betroffenen Eltern bei dieser (zeitlichen) Planung „mitzunehmen“, ergänzte der Ressortchef Ordnung und Soziales.

Eben die Vorstellung, von Anfang an in die konzeptionellen Planungen für eine neue Einrichtung einbezogen zu sein, reizt Dudzik, der damit einen Grund für den Standortwechsel nennt. „Ich möchte mich mit meiner eigenen Handschrift einbringen.“ Inhaltlich liegt dem 46-Jährigen, Vater zweier Töchter (15/19 Jahre) und Sportler, das Thema Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Ein ökologisches Bewusstsein zu schärfen steht für ihn und sein Team für die Kita-Sprösslinge weit oben. Daneben werde die Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft durch ein religionspädagogisches Fundament geprägt, das aber offen sei für andere Konfessionen und Glaubensgemeinschaften. wie der Leiter betont.

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