Lenkungsgruppe Inklusion tagt
Gemeinsam Lösungen finden

Ascheberg -

Inklusion und Barrierefreiheit sind Themen, die in Ascheberg noch stärker in den Fokuns genommen werden sollen. Das hat sich unter anderem eine Lenkungsgruppe auf die Fahnen geschrieben, die ihre Arbeit jetzt aufgenommen hat.

Freitag, 17.05.2019, 12:42 Uhr
Der Arbeitskreis der Lenkungsgruppe Inklusion traf sich zur ersten Sitzung.
Der Arbeitskreis der Lenkungsgruppe Inklusion traf sich zur ersten Sitzung. Foto: Simone Böhnisch

In der Gemeinde Ascheberg sollen Informationen, Wege und Gebäude für alle Bürger mit und ohne Handicap gleichermaßen zugänglich sein. Wie die Gemeinde in Zukunft inklusiver gestaltet werden kann, überlegte die Inklusionsbeauftragte Miriam Lepper jetzt gemeinsam mit den Teilnehmern der Lenkungsgruppe Inklusion. An der ersten Arbeitskreissitzung nahmen Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, der Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, Thomas Stohldreier, sowie der Fachgruppenleiter der Sozialverwaltung/ Jobcenter, Jürgen Stenkamp, gemeinsam mit Vertretern des Seniorenbeirats, des Deutschen Roten Kreuzes, des Altenheims St. Lambertus, des Sozialwerks St. Georg, der Caritas, des Kreises Coesfeld sowie des Vereins „Diagnose ALS – was nun“ teil, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Dirk Nattefort von der Beratungsstelle für Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) für den Kreis Coesfeld stellte das Angebot der Beratungsstelle vor. Risthaus kündigte an, den Arbeitskreis zu Inklusionsfragen einzubinden, sobald Überlegungen eines noch zu beauftragenden Planers zur Sandstraße vorlägen. Zudem wurden Vor- und Nachteile von Wegsperren und Pollern auf Geh- und Radwegen diskutiert. Der Arbeitskreis war sich einig, dass diese möglichst sparsam eingesetzt werden und so gebaut sein sollten, dass breitere Fahrzeuge wie Rollstühle die Sperren gut passieren können.

Einzelne Mitglieder des Arbeitskreises wollen nun gemeinsam mit der Fachgruppe Tiefbau Lösungsvorschläge für die bereits vorhandenen Poller und Wegsperren erarbeiten. Außerdem wurden Überlegungen zum inklusiven Rathaus vorgestellt. Des Weiteren gab Lepper einen Überblick über Gesetzesänderungen zur stationären Eingliederungshilfe ab dem 1. Januar 2020.

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