Europawahl am Sonntag
Briefwahl wird schon sehr eifrig genutzt

Ascheberg -

Wie wird die Wahlbeteiligung bei der Europawahl. Eine erste Zahl lässt hoffen.

Dienstag, 21.05.2019, 08:00 Uhr
Johannes Goßheger hält die Fäden für die Europawahl im Ascheberger Rathaus zusammen. Er stellt schon einmal die Urnen für die Stimmabgabe am Sonntag bereit.
Johannes Goßheger hält die Fäden für die Europawahl im Ascheberger Rathaus zusammen. Er stellt schon einmal die Urnen für die Stimmabgabe am Sonntag bereit. Foto: hbm

„Wir haben jetzt schon mehr Briefwähler als wir sie am Wahltag vor fünf Jahren hatten.“ Johannes Goßheger, der in der Ascheberger Verwaltung die Wahlen bereut, blickt dem Sonntag gespannt entgegen. Etwa 2400 Stimmen sind schon abgegeben worden. Deswegen werden auch vier Briefwahlbezirke gebildet. Ansonsten ist das Gemeindegebiet in acht Stimmbezirke eingeteilt worden. Goßheger weist ausdrücklich darauf hin, dass drei Bezirke neue Wahllokale bekommen haben: Bezirk zwei wählt jetzt in der Mensa der Profilschule Ascheberg (ehemals evangelisches Gemeindehaus), Bezirk sieben im Solitärgebäude der Profilschule Herbern (ehemals katholisches Pfarrheim Herbern) und Bezirk acht im Jugendtreff „JuIn“ an der Südstraße 30 (ehemals Jochen-Klepper-Haus). Im Zweifel finden Wähler ihr Lokal auf der Wahlbenachrichtigungskarte. Die Stimmabgabe ist überall ebenerdig für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen erreichbar. Gewählt wird von 8 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Wer, wie bisher rund 2400 Menschen von der Briefwahl Gebrauch machen möchte, hat bis Freitag (24. Mai) um 18 Uhr die Möglichkeit, auf schriftlichen oder persönlichen Antrag Briefwahlunterlagen im Wahlamt (im Rathaus Ascheberg) zu erhalten.

Nur in Ausnahmefällen können Briefwahlunterlagen noch am Wahlsonntag bis 15 Uhr dann ausgestellt werden, wenn bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung der Wahlraum nicht oder nur unter nicht zumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann. Neben dem Nachweis über die Erkrankung ist in diesen Fällen eine Vollmacht für Entgegennahme und Überbringen der Briefwahlunterlagen zwingend erforderlich.

Um alle Wahlbriefe bei der Stimmenauszählung berücksichtigen zu können, bittet das Wahlamt folgende Termine zu beachten: Die Wahlbriefe müssen am Wahltag bis spätestens 18 Uhr beim Briefwahlvorstand eingegangen sein. Später eingehende Wahlbriefe werden nicht mehr berücksichtigt. Bis Donnerstag (23. Mai) in die Briefkästen der Deutschen Post geworfene rote Wahlbriefe werden im üblichen Briefbeförderungssystem transportiert und bis zum Wahltag der Gemeinde zugestellt. Bei den danach in die Briefkästen der Post eingeworfenen Wahlbriefen ist eine zeitgerechte Zustellung nicht mehr sichergestellt. Deshalb wird aus Sicherheitsgründen dringend angeraten, bei einer Postaufgabe die Wahlbriefe bis spätestens Donnerstag in die Postkästen der Deutschen Post einzuwerfen.

Es verbleibt ansonsten nur noch die Möglichkeit, die Wahlbriefe am Wahlsonntag bis 17 Uhr in die Hausbriefkästen der Rathäuser in Ascheberg, Dieningstraße 7, und in Herbern, Talstraße 8, einzustecken, damit diese noch rechtzeitig zur Ergebnisermittlung vorliegen.

Das Wahlamt im Rathaus Ascheberg, Zimmer D 11, ist für Auskünfte am Samstag vor der Wahl von 8 bis 12 Uhr und am Wahlsonntag ab 8 Uhr besetzt und unter der Rufnummer ✆ 0 25 93/ 6 09 10 15 erreichbar.

Interessierte Bürger haben am Wahlabend ab 18 Uhr die Möglichkeit, sich im Bürgerforum des Rathauses Ascheberg unmittelbar über den Ausgang der Wahlen zu informieren. Hier werden sowohl die Gemeindeergebnisse als auch die bundesweiten Ergebnisse (Fernseher) präsentiert.

Im Internet können die aktuellen Gemeindeergebnisse unter der Adresse www.ascheberg.de abgerufen werden. Außerdem steht bei dieser Wahl wieder eine kostenlose Wahl-App der Gemeinde Ascheberg zur Verfügung, um die Ergebnisse auch per Smartphone oder Tablet-PC aktuell verfolgen zu können.

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