Verwaltung präsentiert Programm
125 000 Euro für die Herberner Spielplätze

Herbern -

42 Spiel- und Bolzplätze unterhält die Gemeinde Ascheberg. „Damit sind wir im interkommunalen Vergleich in Nordrhein Westfalen Spitze“, erklärte Christian Scheipers aus der Ascheberger Verwaltung am Donnerstagabend bei einer Bürgerversammlung in Herbern. Dort stellte er gemeinsam mit Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier, Bauhofleiter Andreas Nünneke und Sachbearbeiterin Gisela Voß das Programm fürs Erneuern der Spielplätze in der Ortschaft Herbern vor.

Freitag, 24.05.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 09:24 Uhr
Christian Scheipers präsentierte die Pläne der Gemeinde. Christian Scheipers hielt seinen informativen und ausführlichen Spielplatz-Vortrag für gerade einmal ein halbes Dutzend Eltern.
Christian Scheipers präsentierte die Pläne der Gemeinde. Christian Scheipers hielt seinen informativen und ausführlichen Spielplatz-Vortrag für gerade einmal ein halbes Dutzend Eltern. Foto: hbm

Vor einem Jahr waren teilweise veraltete Spielplätze in Davensberg auf Drängen von Eltern aufgewertet worden. Die Kommunalpolitiker wollten das nicht allein stehen lassen, sondern stellten für die Folgejahre Geld für Arbeiten in Herbern und Ascheberg bereit. Mit einem halben Dutzend Eltern blieb das Interesse in der Profilschul-Aula deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Insgesamt, so Scheipers , seien die Spielplätze in einem guten Zustand. Den Arbeiten an diesen Plätzen könne eine Vollzeitstelle des Bauhofes zugerechnet werden. Pro Jahr stünden Kosten für prüfen, reparieren und reinigen von 25 000 Euro zur Verfügung, 20 000 Euro würden durchschnittlich jährlich investiert. Dazu käme nun das Zusatzgeld, vor einem Jahr 75 000 Euro für die sechs Plätze in Davensberg, dieses Jahr 125 000 Euro für 13 Plätze in Herbern und nächstes Jahr 125 000 Euro für 23 Plätze in Ascheberg.

Sechs Eltern, ein Kind, zwei Politiker, vier Verwaltungsmitarbeiter und drei Pressevertreter kamen in der Aula zusammen.

Sechs Eltern, ein Kind, zwei Politiker, vier Verwaltungsmitarbeiter und drei Pressevertreter kamen in der Aula zusammen. Foto: hbm

Spielplatz für Spielplatz wurden die Einzugsgebiete und die Zahl der Kinder, die dort leben, vorgestellt. Aus der Menge der Kinder und ihrem Alter hatte die Verwaltung Ideen für ein Auffrischen der Spielplätze entwickelt. Im Grundsatz werde alte Holzspielgerät-Kombinationen durch neue, nachhaltigere und vielfältigere Geräte ersetzt. Von der Minirunde in der Aula kamen nur wenige Vorschläge. So wurden bei den Geräten, die auf einer Feder sitzen, Tiere und Fahrzeuge abstrakteren Schaukelteilchen vorgezogen. Die einzige Diskussion entflammte um den Kinderspielplatz an der Vogelrute. Dort wird ein schmaler Streifen neben dem Areal als Hundeklo missbraucht. jetzt wird geprüft, ob dieser Streifen nicht dem Kinderspielplatz zugeschlagen werden kann. Denn sobald jetzt ein Ball beim Kicken über den Zaun fliegt, wird es ekelig, wie eine Mutter berichtete.

Die Verwaltung wird in Kürze die benötigten Geräte bestellen. Sie rechnet mit einer Lieferzeit von zehn bis zwölf Wochen. Die Arbeiten erfolgen dann schrittweise. Scheipers wies schon darauf hin, dass Spielplätze in der Zeit länger gesperrt sein könnten. Die 125 000 Euro verteilen sich auf 85 000 Euro für Spielgeräte, 15 000 Euro für das Herrichten der Flächen und 25 000 Euro für Pflasterarbeiten.

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