32 Klaas-Mitarbeiter sind zum Steenrohr umgezogen
Neue Heimat für den Kran-Service

Ascheberg -

Die neunte Servicestation von Kranbauer Klaas ist in Betrieb. Wenn Leiter Thomas Pällmann in die Halle schaut, dann sieht er ein reges Arbeitstreiben. Es wird kontrolliert, geschraubt und geschweißt. Die Besonderheit der neunten Station: Sie ist in Ascheberg zu finden, wo auch das Hauptwerk zu Hause ist. Entstanden ist sie im Gewerbegebiet Steenrohr.

Samstag, 08.06.2019, 18:00 Uhr
Georg Küter, Stationsleiter Thomas Pällmann und Tobias Klaas stellten den WN die neue Servicestation des Unternehmens im Gewerbegebiet Steenrohr vor.
Georg Küter, Stationsleiter Thomas Pällmann und Tobias Klaas stellten den WN die neue Servicestation des Unternehmens im Gewerbegebiet Steenrohr vor. Foto: hbm

Als an der Raiffeisenstraße (wieder einmal) alles zu eng wurde, war die Frage, wie und wofür neuer Raum geschaffen werden kann. „Die Produktion auf zwei Standorte aufzuteilen, ist sehr ungünstig. Wir haben uns dann entschieden, den Service auszulagern“, berichtet Geschäftsführer Georg Küter , der mit Tobias Klaas einen Blick in die neue Halle ermöglicht.

Mehr als 4000 Kräne haben das Werk an der Raiffeisenstraße verlassen: „Wir sind europaweit die Nummer eins bei den Alukränen und steuern auf den 5000. Kran zu“, berichtet Küter. Das Unternehmen baut sie nicht nur, es vermietet Kräne, unterstützt Käufer beim Finanzieren und Versichern der Geräte. Und sie wartet ihre Produkte. „Einmal im Jahr müssen die Kräne zur UVV-Prüfung, alle vier Jahre müssen sie von Grund auf kontrolliert werden“, informiert Klaas. Der Marktführer übernimmt diese Aufgabe mit zertifizierten Prüfern. Klaas berichtet weiter: „Wir bieten mit örtlichen Partnern und Werkstätten auch an, dass die Fahrzeuge während dieser Zeit an einem TÜV-Termin teilnehmen können.“ Dieser Service werde gerne in Anspruch genommen.

Die Servicestation am Steenrohr bietet in der Halle doppelt so viel Platz wie vorher im Hauptwerk. Um besser an den Kränen arbeiten zu können, besteht an einer Arbeitsbühne die Möglichkeit, das Fahrzeug nach unten zu versenken, so dass Kräne ohne Kletterpartien zu bearbeiten sind.

Einige Flächen sind schon gepflastert

Einige Flächen sind schon gepflastert Foto: hbm

Die inzwischen 32 Mitarbeiter im Steenrohr verfügen, so Küter, über bessere Arbeitsbedingungen, größere Sozialräume, Umkleiden und Duschen. Und sie werden Zuwachs erhalten, denn alle Mitarbeiter im Servicebereich (Vertrieb, Vermietung) werden von der Raiffeisenstraße an den Steenrohr umziehen.

Auf dem 12 000 Quadratmeter Areal ist nicht nur die 60 mal 40 Meter große Haupthalle gebaut worden. Es sind auch zwei Unterstände von zehn mal 57 und von 20 mal 80 Metern entstanden, wo Geräte vor dem Wetter geschützt untergestellt werden können. Noch ist auf dem Gelände nicht alles fertig. In Betrieb ist aber bereits eine Richtfunkantenne, die Servicestation und Hauptwerk miteinander verbinden.

100 Kräne sind im Vermietungspool

Was das Unternehmen unter Service versteht, zeigt auch ein Blick auf die Mietkräne. „Wir halten etwa 100 Kräne bereit“, informiert Küter. Sie werden mal für einen Tag, mal für ein ganzes Jahr gebucht. Der Kunde ist auch dort König, wo er nicht Käufer ist. Deswegen sind seit dem Jahr 2005 auch die Servicestationen geschaffen worden.

Der Platz im Hauptwerk, den die Servicemitarbeiter frei gemacht haben, ist bereits wieder belegt. Klaas hat beim Entwickeln mobiler Antennen, wie sie schon einmal am Rathaus Ascheberg stand, mitgewirkt. „Der Unterbau für sie wird bei uns hergestellt. Das geschieht dort, wo vorher der Service war“, erklärt Küter. Schließlich nutzt der Kranbauer sein Aluminium Know How und die passenden Arbeitsgeräte auch in anderen Bereichen.

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