Camp des Jugendrotkreuzes
Nachwuchs entwickelt Teamgeist

Herbern -

Bereits zum siebten Mal hat das Jugendrotkreuz in Herbern zum Camp Wochenende eingeladen.

Montag, 24.06.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 26.06.2019, 18:24 Uhr
Eine Rafting-Tour gehörte zu den besonderen Camp-Erlebnissen.
Eine Rafting-Tour gehörte zu den besonderen Camp-Erlebnissen. Foto: Schöler

Bereits zum siebten Mal hat das Jugendrotkreuz in Herbern zum Camp Wochenende eingeladen. Von Mittwoch bis Sonntag wurden die Zelte auf der großen Wiese bei Ludger und Ute Goßheger in der Bauernschaft Bakenfeld aufgebaut.

Die sieben Betreuer waren im Dauereinsatz für die 43 Teilnehmer im Alter zwischen zwölf und 20 Jahren. Langeweile war an fünf Tagen ein Fremdwort, denn es gab Spieleabende, Tagesausflüge zur Kletterhalle nach Essen oder eine Rafting-Tour in Bochum, Höhlenforschung in der Kluterthöhle und viele Workshops. Auch der Besuch in der Uni Klinik in Münster, wo die Teilnehmer einen kleinen Einblick in das Hintergrund-Geschehen erhaschten, war eine gute Erfahrung. „Es wurde auch auf die Ausbildungsberufe eingegangen, die hier absolviert werden. Das war für viele doch sehr interessant“, sagte Jugendrotkreuzleiter Peter Koch .

  Foto: iss

Teamgeist entwickeln, gemeinsam etwas schaffen und viel Freude daran haben. Dass wurde mit den verschiedensten Programmpunkten perfekt umgesetzt. Die Zeit verging wie im Flug, Handys waren an all den Tagen Nebensache, wie die Betreuer betonten. Neben allen Aktivitäten wurde jeden Abend gemeinsam gekocht. Das Mittagessen übernahmen aus organisatorischen Gründen die Eltern. Nach vier anstrengenden aber unvergesslichen Tagen drehten die Jugendlichen am Samstagabend noch einmal auf. Ein Gala-Abend mit Casino-Runde beschloss das Camp. Ein großes Dankeschön gaben die Organisatoren an die Gastgeber und fleißigen Helfer im Hintergrund weiter. „Die Unterkunft war wieder super genial. Mittlerweile gehören die Gastgeber mit Ute und Ludger schon mit zum Betreuerteam“, lobte Koch die Gastfreundschaft.

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