Gemeinde lässt Sportplätze überarbeiten
Intensive Rasenpflege

Ascheberg -

26 000 Euro nimmt die Gemeinde Ascheberg dieses Jahr in die Hand, um die Rasenplätze der Fußballer in den drei Orten zu pflegen.

Samstag, 13.07.2019, 14:00 Uhr
Der Rasenplatz an der Nordkirchener Straße, von Gegnern des TuS schon einmal als Kartoffelacker bezeichnet, wurde in diesem Sommer besonders intensiv bearbeitet.
Der Rasenplatz an der Nordkirchener Straße, von Gegnern des TuS schon einmal als Kartoffelacker bezeichnet, wurde in diesem Sommer besonders intensiv bearbeitet. Foto: Heitbaum

26 000 Euro nimmt die Gemeinde Ascheberg dieses Jahr in die Hand, um die Rasenplätze der Fußballer in den drei Orten zu pflegen. Was, wo zu tun ist, wird nicht willkürlich entschieden. Ausgangspunkt sind jeweils Bodenproben, wie Bauhofleiter Andreas Nünneke den „ Westfälischen Nachrichten “ erläutert. Zu Beginn des Jahres werden von Fachleuten der Landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalt (LUFA) solche Bodenproben genommen. „Die Ergebnisse helfen uns beim Festlegen, wie die Plätze gedüngt werden“, nennt Nünneke einen ersten Nutzen dieser Aktion. Zusammen mit der Bodenbeschaffenheit und der Dichte der Grasnarbe liefern die Proben auch Hinweise darauf, was im Sommer zu tun ist. Besonders intensiv nimmt sich die beauftragte Firma den Platz an der Nordkirchener Straße vor. Die gesamte Fläche des arg ramponierten Rechtecks wurde vertikutiert, tiefengelocht und besandet. Die Rasentragschicht wurde geglättet, in den Torräumen und im Mittelkreis kam Rollrasen zum Einsatz. Dazu wurde Rasensamen nachgesät.

Der Bolzplatz an der Nordkirchener Straße wurde ähnlich intensiv bearbeitet. „Er soll stärker genutzt werden“, informiert Nünneke. Auch hier wurde nach dem Vertikutieren und Ausgleichen der Tragschicht gesandet, gelocht und abgeschleppt. So gelangt Sand in die Löcher, was der Fläche nachhaltig Luft verschafft.

In Davensberg werden die Plätze von deutlich weniger Teams genutzt. Hier reichte es, den Hauptplatz zu besanden und aerifizieren, worunter ein Belüften mit Hohllöffeln zu verstehen ist. Am Ende wurde die Fläche abgeschleppt. Der Trainingsplatz wurde ebenfalls belüftet. Ähnlich ging die Gemeinde bei der Trainingsfläche am Siepen vor. Vertikutieren, aerifizieren, besanden und einschleppen waren hier die Arbeitsschritte. Am Rasenplatz Werner Straße wurde ähnlich vorgegangen. Hier mussten die Torräume mit Rollrasen versehen werden.

Damit die Arbeiten der Gemeinde sich nachhaltig auszahlen, sollten die Plätze nun so lange wie möglich nicht bespielt werden, erklärt Nünneke abschließend.

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