Photovoltaikanlage auf der Profilschule in Ascheberg
Gemeinde „zapft“ die Sonne an

Ascheberg -

Die Gemeinde Ascheberg produziert den größten Teils des Stroms für die Profilschule in Ascheberg bald selbst. Mit dem Ende der Sommerferien soll eine Photovoltaikanlage in Betrieb gehen, die gerade auf der alten Hauptschule montiert wird.

Mittwoch, 07.08.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 15:02 Uhr
Auf dem Dach des Gebäudes zwei der Profilschule in Ascheberg wird die Gemeinde künftig den größten Teil des Stroms für den Gebäudekomplex selbst produzieren.
Auf dem Dach des Gebäudes zwei der Profilschule in Ascheberg wird die Gemeinde künftig den größten Teil des Stroms für den Gebäudekomplex selbst produzieren. Foto: hbm

Die Gemeinde Ascheberg produziert den Strom, der an der Profilschule in Ascheberg benötigt wird, nach den Sommerferien zum großen Teil selbst. Sie verbündet sich mit der Sonne, die durch eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes zwei (frühere Hauptschule) angezapft wird. „Die Anlage hat 66 Kilowattpeak“, berichtet Bernhard Koy vom Hochbauamt der Gemeinde Ascheberg. 264 Module werden auf dem Dach montiert, vier Wechselrichter wandeln den Strom um. Damit er genutzt werden kann, wird der gesamte Gebäudekomplex aus Schule, Mensa und Sporthalle über einen Hauptanschluss beliefert. Bisher gab es vier Anschlüsse ans öffentliche Stromnetz. Bis zum Ende der Ferien soll die Anlage fertig werden. Sie wird aus dem Programm „Gute Schule 2020“ gefördert und ist mit 120 000 Euro veranschlagt.

Der Strombedarf an der Profilschule wird weiter steigen, denn in diesem Jahr erhalten die Klassen im Nordflügel-Obergeschoss des Gebäudes zwei und zwei Klassen im Gebäude eins neue Medientechnik mit Pilonen-Tafeln und LED-Bildschirmen. Im Gebäude zwei erfolgen die Arbeiten durch Beschluss des Schulausschusses, der sich dafür stark gemacht hatte, die künftige siebte Klasse ebenfalls mit der neuen Technik auszustatten. Die Räume dort erhalten einen neuen Linoleumboden und werden neu gestrichen.

Umfangreicher wird im Gebäude zwei vor dem Einbau der Technik gearbeitet. Im Nordflügel werden 13 schallgedämmte Türen eingebaut. Dazu werden die Räume gestrichen. Für dieses Maßnahmenpaket sind bei der Gemeinde 80 000 Euro veranschlagt worden. Mit ihm wird das Durchsanieren der alten Gebäudekomplexe fortgesetzt.

Weil die Schule für die Arbeiten an der Photovoltaikanlage eingerüstet werden musste, hat die Gemeinde zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Denn an der Ostseite des Gebäudes mussten zwölf Fenster ersetzt werden. Die alten Holz-Drehschwing-Fenster aus den 70er Jahren waren einerseits marode, andererseits ist mit ihnen das Lüften schwerer und sie eignen sich nicht als Fluchtweg. Das ist mit den neuen Drehkippfenstern aus Aluminium anders. Mit ihnen kann gelüftet werden, sie eignen sich auch für den Notfall als Rettungsweg. Acht Fenster sind bereits ausgetauscht, vier weitere Fenster folgen ab Montag. 38 000 Euro sind für diese Maßnahme vorgesehen.

An der Profilschule in Herbern liegen die Arbeiten an einer behindertengerechten Toilette im Zeitplan, berichtet Koy: „Der Estrich ist drin, in der nächsten Woche beginnt der Fliesenleger.“

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