Vorverkauf fürs SuB-Oktoberfest
Viele Karten weg – aber ohne jeden Stress

Ascheberg -

Mehr Karten als im Vorjahr gingen im Vorverkauf für das SuB-Oktoberfest weg. Für die Partyfans blieb es aber „ganz gechillt“, bis sie die Tickets in den Händen hielten.

Sonntag, 11.08.2019, 15:38 Uhr aktualisiert: 12.08.2019, 17:51 Uhr
Heiß begehrt waren die Tickets für das SuB-Oktoberfest. Am Samstag fand, traditionell nach der Italienischen Nacht, der Kartenvorverkauf statt.
Heiß begehrt waren die Tickets für das SuB-Oktoberfest. Am Samstag fand, traditionell nach der Italienischen Nacht, der Kartenvorverkauf statt. Foto: Tina Nitsche

Nein, um 6 Uhr hat in diesem Jahr noch niemand die Sitzgarnitur oder das Feldbett aufgebaut, um die Schlange der Wartenden anzuführen. „Ich war um 8.30 Uhr hier, da ich gehört hatte, dass es im vergangenen Jahr so voll war beim SuB-Kartenvorverkauf“, war Eva Scholz somit eine der Ersten in der XXL-Schlange, die sich bis zum offiziellen Startschuss um 10 Uhr an der Lüdinghauser Straße gebildet hatte. Denn erstmals fand der Kartenvorverkauf nicht mehr im „Dorf“, im Hof von Eisenwaren Stiens, statt, sondern auf dem Gelände von Festwirtin Steffi Schulze-Wenning .

Auch die Herren der Schöpfung machten sich früh auf die Socken. „Trotz durchfeierter Italienischer Nacht“, gab Frank Damnetz augenzwinkernd zu. Freund Frank Koch ergänzte: „Wir waren die Vierten in der Schlange.“ Und als solche hatten sie, kaum dass sich die großen Rolltore geöffnet hatten und der Startschuss zum Verkauf fiel, dann auch die freie Auswahl. Der große blaue Tischplan war schnell übersät mit Kreuzen, die die Sitzplatzreservierung markierten.

Und mitten im eifrigen Getümmel ertönten dann auf einmal flotte Töne. Einige SuB-Express-Musiker hatten ihre Instrumente ausgepackt und bliesen zum munteren Ständchen. Die Wartezeit wurde damit mehr als unterhaltsam. Um kurz nach 10 Uhr kam dann auch Thomas Witthoff um die Ecke und reihte sich hinter Anna und Lena, die für ihren Kegelclub „Promilleengel“ anstanden, in die Reihe der Wartenden ein. Von Hektik keine Spur. „Warum auch, das nehmen wir doch mal ganz gechillt“, so Witthoff. Und damit war nicht nur er bestens beraten, zumal neben dem Ohrenschmaus, auch für das leibliche Wohl gesorgt war. Damnetz und Koch hatten ihre Großbestellung an Karten und die damit verbundene Sitzplatzreservierung erfolgreich abgeschlossen. „Ist doch bestens gelaufen. Vor allem alles wie angekündigt, Musik, Bierchen, Kaffee, frische Brezeln – besser kann es nicht sein“, zollten die beiden Herren der Festwirtin Lob. Und auch die war zufrieden. Gemeinsam mit Kapellmeister Manni Hölscher hatte sie zwar alle Hände voll zu tun, aber das störte sie wenig. Am Ende waren „am Samstag noch mehr Karten verkauft als im Vorjahr. Und die, die es noch nicht geschafft haben, haben nun ja noch die Möglichkeiten zu den Öffnungszeiten vom „Kleinen Atelier“ auf der Sandstraße bei Manni Hölscher Karten mit Platzreservierungen zu bekommen“, so Schulze-Wenning. Und selbst für Spätzünder gibt es noch die Möglichkeit, am 5. Oktober Karten an der Abendkasse für das SuB-Oktoberfest zu ergattern.

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