49. Wander- und Radwandertag in Davensberg
413 Startkarten abgestempelt

Davensberg -

Am Sonntag hieß es für viele Davensberger und eingefleischte Wanderer oder Radwanderer aus der Umgebung sich wieder mal aufs Fahrrad zu schwingen oder die Wanderschuhe zu schnüren.

Montag, 02.09.2019, 18:36 Uhr aktualisiert: 05.09.2019, 14:46 Uhr
Stellvertretend für Gina Pappenheim hat Lilli Inckmann einen Frühstückskorb als vierten Preis entgegengenommen. Ehemann Conrad Vollmer nahm den „Wanderstock des Jahres“ und die Ehrenurkunde für seine Frau Barbara mit und Andreas Roß und Stefan Stehmann gewannen den dritten und den zweiten Preis. Gespannt verfolgten die Teilnehmer, wie die Tombola-Preise verlost und ausgegeben werden.
Stellvertretend für Gina Pappenheim hat Lilli Inckmann einen Frühstückskorb als vierten Preis entgegengenommen. Ehemann Conrad Vollmer nahm den „Wanderstock des Jahres“ und die Ehrenurkunde für seine Frau Barbara mit und Andreas Roß und Stefan Stehmann gewannen den dritten und den zweiten Preis. Gespannt verfolgten die Teilnehmer, wie die Tombola-Preise verlost und ausgegeben werden. Foto: Simon Roß

Am Sonntag hieß es für viele Davensberger und eingefleischte Wanderer oder Radwanderer aus der Umgebung sich wieder mal aufs Fahrrad zu schwingen oder die Wanderschuhe zu schnüren, um bei der 49. Auflage des alljährlichen Rad- und Wandertages eine Runde zu drehen oder zu gehen.

Der Heimatverein Davensberg hatte unter der Leitung von Anneliese Buntrock zu der Aktion eingeladen und so lösten immerhin 360 Radfahrer und 53 Wanderer eine Startkarte am Burgturm. Von dort ging die Tour der Teilnehmer zu den Stationen Kleykamp in der Osterbauer, Haus Borg/Baumschule Bertels, Schnittmoor in der Davert und zurück zum Ziel am Burgturm, wo die Startkarte jeweils abgestempelt werden musste, um dann als Los für die große Tombola am Abend zu gelten. Mittags konnte man sich am Burgturm und im Schnittmoor mit Erbsensuppe stärken und außerdem gab es an allen Stationen ausreichend Getränke, Süßigkeiten und im Schnittmoor auch Kaffee und Kuchen, sowie Gegrilltes und Frittiertes am Burgturm, sodass alle bestens versorgt waren.

Hierfür sorgten besonders die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer, die sich teilweise schon seit Jahren für den Heimatverein engagieren.

Das Wetter spielte in diesem Jahr nicht ganz so mit, wie sich die Organisatoren es vorgestellt hatten. „Der Anfang verlief heute sehr schleppend, da der Start wortwörtlich verregnet war, aber am Nachmittag, als es etwas heller wurde, kamen die Leute dann“, lautete die Bilanz der Vorsitzenden Anneliese Buntrock. Dennoch lag die Teilnehmerzahl mit 413 Personen gleichauf mit der des letzten Jahres, es hätten aber „ruhig noch 100 mehr sein können“, wie Buntrock weiter meinte. Am Abend, als alle wohlbehalten wieder am Burgturm angekommen waren, füllte sich der Platz bei ein wenig Sonnenschein noch ganz gut. Hier wurde man mit ein wenig Glück bei der großen Tombola für seine Mühen auf Schusters Rappen oder mit der Leeze belohnt. Die zahlreichen Trostpreise reichten dabei vom Regenschirm über Pralinen und Flüssigem bis zu Theater- und Essensgutscheinen. Gespendet wurden diese von Davensberger Gaststätten, Unternehmen und Vereinen. Am interessantesten und am begehrtesten waren natürlich, wie in jedem Jahr, die vier Hauptpreise: Drei gut gefüllte Frühstückskörbe und der „Wanderstock des Jahres“ gespickt mit westfälischen Spezialitäten und der dazugehörigen Ehrenurkunde. Die Frühstückskörbe gewannen Gina Pappenheim (Vierte), Andreas Roß (Driter) und Stefan Stehmann (Zweiter). Barbara Vollmer erhielt den „Wanderstock des Jahres“ als ersten Preis.

Außerdem hatte der Heimatverein noch einige Extra-Preise besorgt, damit auch kein Kind leer ausging.

Zum Schluss appellierte Anneliese Buntrock noch an die Teilnehmer auch mal darüber nachzudenken, dem Heimatverein unter die Arme zu greifen und zu helfen, da es immer sehr schwierig sei jemanden zu finden, der beispielsweise das Bier zapft. Des Weiteren seien auch neue Mitglieder im Vorstand des Heimatvereins zur Unterstützung willkommen. Zudem wünschte sie sich für das kommende Jahr wieder deutlich mehr Radwanderer und Wanderer, um mit der 50. Auflage die 36 000-Teilnehmer-Marke zu durchbrechen. Aktuell ist man nach 49 Wandertagen allerdings erst bei 35 117, somit müssen sich im nächsten Jahr deutlich mehr Davensberger aufraffen und sich auf die Tour durch die Davert begeben.

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