Michael Entrup arbeitet in Saudi-Arabien
Pendeln zwischen Jeddah und Tirol

Herbern -

Michael Entrup hat mit 25 Jahren das Fernweh gepackt. Aktuell arbeitet der gebürtige Herberner in Saudi-Arabien. Frau und Kinder leben in Innsbruck.

Donnerstag, 05.09.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 12:37 Uhr
Extreme Unterschiede: In Tirol muss je nach Jahreszeit schon einmal die Winterkleidung ausgepackt werden. Michael Entrup erhält auch in Saudi-Arabien Besuch von Frau und Kindern, die in Innsbruck leben.
Extreme Unterschiede: In Tirol muss je nach Jahreszeit schon einmal die Winterkleidung ausgepackt werden. Michael Entrup erhält auch in Saudi-Arabien Besuch von Frau und Kindern, die in Innsbruck leben. Foto: privat

Ecuador, Japan, Österreich und jetzt Saudi-Arabien. Dem gebürtigen Herberner Michael Entrup (48) hat mit 25 Jahren das Fernweh gepackt. Seine Jobs haben ihm die Möglichkeit eröffnet, fremde Kulturen und Länder kennenzulernen. Als Store Manager einer großen internationalen Möbelfirma arbeitet der 48-Jährige aktuell seit dreieinhalb Jahren in Jeddah (Saudi-Arabien).

Dass das Unternehmen Jobs auf der ganzen Welt anbietet, spielte dem Mann, der an der Werner Straße große wurde, schon öfters in die Karten. Der Sohn von Michael Entrup, Jann ist vor zehn Jahren in Japan geboren, Tochter Elys in den 2005er Jahren in Berlin. Seine Frau Ruth und seine beiden Kinder leben zurzeit in Österreich, gegenseitige Besuche stehen in regelmäßigen Abständen an. „Zum Glück ist meine Frau auch sehr reiselustig und mag es andere Länder zu bereisen beziehungsweise dort auch zu leben. Unsere Kinder sind damit groß geworden. Wobei jetzt, wo sie älter sind, wird es schwieriger und sie fühlen sich in Tirol sehr wohl“, erzählt Entrup.

In Saudi-Arabien

In Saudi-Arabien Foto: privat

Als das Angebot seines Arbeitgebers, nach Saudi-Arabien zu gehen, kam, musste Michael Entrup kurz überlegen. „Ich habe mich dennoch dafür entschieden und bereue es null. Die Saudis und die Araber sind ein sehr freundliches Volk. Natürlich ist das Leben dort komplett anders und man muss schon tolerant und positiv eingestellt sein. Wenn man das schafft, hat man eine tolle Zeit und das Ganze ist eine große Bereicherung, beruflich wie persönlich eine Entwicklung.“

In die Heimat nach Herbern kommt der 48-Jährige nur noch selten, denn schließlich ist sein Lebensmittelpunkt neben Jeddah das österreichische Innsbruck, wo seine Frau und seine Kinder leben. „Das letzte Mal in Herbern war ich Weihnachten. Dort sind meine Wurzeln, ein Teil meiner Familie lebt noch dort, meine Mutter und mein jüngster Bruder mit seiner Familie. Mein bester Freund ist ja auch von Herbern, wobei wir uns mittlerweile auch immer wieder woanders treffen.“

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