„Pastorenroute“: Marc Heilenkötter lernt neue Heimat kennen
Wunderbaren Duft der Davert geschnuppert

Davensberg -

Eine Menge über Land und Leute hat Davensbergs neuer Pfarrer Marc Heilenkötter auf der „Pastorenroute“ rund um Davensberg gelernt: Im „Clemens-August-Express“ wurden der Geistliche und seine Familienangehörigen zu Sehenswürdigkeiten des Dorfes und der Davert kutschiert.

Montag, 09.09.2019, 16:08 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 12:37 Uhr
Nach der „Pastorentour“ bedankte sich Pfarrer Marc Heilenkötter bei Clemens August Stattmann für die Führung. Anschließend begrüßte Anneliese Buntrock den Geistlichen mit einem Schnaps vom Löffel.
Nach der „Pastorentour“ bedankte sich Pfarrer Marc Heilenkötter bei Clemens August Stattmann für die Führung. Anschließend begrüßte Anneliese Buntrock den Geistlichen mit einem Schnaps vom Löffel. Foto: sim

Davensberg(er) und die Davert erleben: Unter diesem Motto stand der Sonntag für Davensbergs neuen Pfarrer Marc Heilenkötter und dessen Familienangehörigen. Mit dem „Clemens-August-Express“ wurde die nähere Umgebung erkundet, wurde an verschiedenen Stationen Wissenswertes über die Geschichte des Dorfes vermittelt. Begleitet wurde Heilenkötter von einigen Davensbergern und Pfarrer Stefan Schürmeyer. Bei Heilenkötters Amtseinführung an Fronleichnam konnten die Gäste die Teilnahme an dieser Fahrt gewinnen.

„Wir hatten uns vorher überlegt, dass es so vielleicht für die Familie mit den Kindern von Marcs Schwester, die bald erst zwei Jahre alt werden, angenehmer und auch zeitlich besser realisierbar ist. Außerdem ist das Fahrzeug schon etwas Besonderes, und es gibt hier viel zu sehen“, erläuterte Schürmeyer. Denn der Gottesdienst, die Fronleichnamsprozession und der anschließende Empfang wären für die Kinder sicherlich zu anstrengend gewesen.

So kamen Mutter Elisabeth und Vater Ludger Heilenkötter aus Buldern, sowie Schwester Silke und Schwager Burkhard mit deren Zwillingen Johann und Bele aus Münster nach Davensberg, um die neue Heimat von Pfarrer Heilenkötter kennenzulernen. Die Fahrt der 42-köpfigen Gruppe startete am Hotel „Clemens August“, führte über die Von-Büren-Straße, die Plettenberger Straße, wo Heilenkötter wohnt, über Haus Byink und Haus Romberg weiter Richtung Ascheberg.

Nach einem kurzen Blick auf den Kirchturm von St. Lambertus fuhr der „Express“ entlang des Emmerbachs zur Teufelseiche. Dort stiegen alle aus, um sich den ältesten Baum der Davert näher anzuschauen und etwas über seine Geschichte zu erfahren. Anschließend spazierte die Gruppe zum Hof Schulze Pellengahr, wo die kleine Kapelle besichtigt, ein kurzes Gebet gesprochen und das Lied „Maria breit‘ den Mantel aus“ gesungen wurden. Hausherr Dirk Schulze Pellengahr berichtete manch Wissenswerte über das Gotteshaus auf seinem Hof. Nach der Pause nutzte Pfarrer Heilenkötter die Gelegenheit, in den hinteren Wagen des „Clemens-August-Express“ umzusteigen, um weitere Davensberger etwas näher kennenzulernen.

Die Fahrt führte am Schnittmoor vorbei zur NABU Weidelandschaft, wo die Gruppe unter anderem auch die Heckrinder zu Gesicht bekam. Endstation war am Burgturm. Dort bedankten sich Pfarrer Stefan Schürmeyer und Pfarrer Marc Heilenkötter bei Clemens August Stattmann, der sich die „Pastorenroute“ ausgedacht und unterwegs viel Wissenswertes über Davensberg vermittelt hatte. Am Burgturm begrüßte die Heimatvereinsvorsitzende Anneliese Buntrock die Gruppe und lud – wie es Tradition ist – zu einem Schnaps vom Löffel. Anschließend wurden die Folterkammer und der obere Teil des Burgturms, der als Trauzimmer dient, besichtigt werden.

„Ich habe viel gesehen und neue Leute kennengelernt“, resümierte Heilenkötter am Ende der Besichtigungstour. Er könne sich zwar nicht alle Zahlen und Fakten merken, wisse jetzt aber, wo er abbiegen muss, wenn er mit dem E-Bike nach Münster fährt, wo er im Dorf rauskommt oder sich die Heckrinder anschauen möchte.

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