Heimatverein Ascheberg kreativ
Laternen mit „leuchtenden“ Ideen neu gestaltet

Ascheberg -

Kreativ und mit Geschick haben Mitglieder des Heimatvereins für den Lambertus-Stuhl neue Laternen gebastelt. Sie sollen beim Singspiel am Sonntagabend (22. September) zum ersten Mal „offiziell“ leuchten.

Mittwoch, 18.09.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 16:10 Uhr
Mitglieder des Heimatvereins Ascheberg bewiesen im Spieker Kreativität und Geschick: Sie fertigten neue Laternen für den Lambertus-Stuhl
Mitglieder des Heimatvereins Ascheberg bewiesen im Spieker Kreativität und Geschick: Sie fertigten neue Laternen für den Lambertus-Stuhl Foto: Tina Nitsche

Wo eigentlich kommen die bunten Laternen am Lambertus-Stuhl her? Das dürfte sich am Sonntag (22. September) so mancher fragen, wenn der Heimatverein Ascheberg zum Lambertusspiel auf den Kirchplatz einlädt. Eine alte Tradition, die längst nicht mehr überall „lebt“. In vielen Gemeinden ist dieser Brauch mittlerweile verschwunden.

„In Ascheberg nicht“, sagt Archivar Armin Klaverkamp . Logisch also, dass die Mitglieder des Heimatvereins deshalb mitten in den Vorbereitungen stecken. Und genau da kommen besagte Laternen ins Spiel. Denn sie sind soeben neu von Hand gefertigt worden, da einige in die Jahre gekommen sind.

Da fraßen sich die Scherenblätter durch den schwarzen Tonkarton. „Immer schön an der Linie entlang, damit es gerade wird“, erklärt Christa Frenster. Gemeinsam mit ihrem Mann Heinz , Edeltraud Korsack, Heidi Henter, Angelika und Heinz Jürgen Wienkamp sowie Elisabeth Beutelmann ist sie unter die Bastler gegangen. „Das haben wir noch nie gemacht, somit begehen wir hier heute ein Debüt“, erklärt Armin Klaverkamp. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Heinz Frenster, verweist in diesem Zusammenhang auf einige Neuerungen: „Wir haben jetzt ein zwölfköpfiges Orgateam gebildet – wer da noch mitmachen möchte, darf sich übrigens gerne beim Vorstand melden. Deshalb können da nun auch solche Dinge in Angriff genommen werden“. Laternen basteln: Eine Aufgabe, die ganz klar die kreativen Sinne kitzelte. Viel war nicht nötig an Zutaten: Tonpapier, Scheren, Kleber, buntes Transparentpapier und eine große Portion an kreativen Ideen. Die waren im Spieker keine Mangelware.

Am Ende waren etliche neue Laternen entstanden. Und einige ältere sind erfolgreich restauriert worden. Damit wäre dann die Frage nach den Laternen am Lambertus-Stuhl geklärt. Die, die da am Sonntagabend erstrahlen, sind allesamt handgefertigt und stammen aus der Kreativschmiede „Spieker“.

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Das Lambertusspiel beginnt am Sonntag (22. September) im Anschluss an die Messe gegen 18.30 Uhr auf dem Kirchplatz.

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