LED-Flutlicht am Siepen
Förderung lässt auf sich warten

Herbern -

Seit zwei Jahren bemüht sich der SV Herbern um eine LED-Flutlichtanlage für den Sportplatz am Siepen. Doch eine Förderung lässt auf sich warten. Bei einem Besuch mit Staatssekretärin Andrea Milz beim SVH versprach der Landtagsabgeordnete Dietmar Panske, sich für das Projekt einzusetzen.

Mittwoch, 25.09.2019, 17:18 Uhr aktualisiert: 28.09.2019, 11:24 Uhr
Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Dietmar Panske (l.) und dem CDU-Ratsherrn Josef Reher (2.v.l.) informierte sich Staatssekretärin Andrea Milz beim SVH-Vorsitzenden Jürgen Steffen (r.) über die geplante Umstellung auf LED-Flutlicht.
Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Dietmar Panske (l.) und dem CDU-Ratsherrn Josef Reher (2.v.l.) informierte sich Staatssekretärin Andrea Milz beim SVH-Vorsitzenden Jürgen Steffen (r.) über die geplante Umstellung auf LED-Flutlicht. Foto: iss

Um das Thema Sportstättenförderung drehte sich am Mittwoch ein Besuch von NRW-Staatssekretärin Andrea Milz und dem CDU-Landtagsabgeordneten Dietmar Panske beim SV Herbern. Der SVH-Vorsitzende Jürgen Steffen berichtete, dass man sich seitens des Vereins schon seit zwei Jahren um die Umstellung auf eine LED-Flutlichtanlage am Siepen bemühe.

„Drei Architekten haben alle Unterlagen zusammen gesucht, um das Konzept dann vorzustellen“, sagte Steffen. Das Projekt könne mit 30 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von rund 64 000 Euro gefördert werden. Die Gemeinde habe bereits grünes Licht signalisiert, warte aber auf die Bewilligung der Fördergelder von rund 18 000 Euro. Der Antrag sei im März gestellt, der Verein aber bislang regelmäßig vertröstet worden. Die Unterlagen seien schon drei Mal eingereicht worden. Eigentlich sollte bis Ende September eine Entscheidung bezüglich der Förderung vorliegen, erklärte Steffen. Nun soll der SV Herbern allerdings doch noch bis November 2020 auf einen Beschluss warten.

Angesichts dieser Schilderung schüttelte Panske den Kopf und versprach, sich mit der Projektstelle, dem Forschungszentrum Jülich GmbH, in Verbindung zu setzten und sich für den SVH stark zu machen. „Das ist schon mal ein großer Schritt und vielleicht kommen wir ja dann etwas weiter“, so Steffen. Und er fügte an: „Mit der neuen Flutlichtanlage können wir über die Hälfte der Betriebskosten sparen. Das sind in diesem Fall mal 6000 Euro.“

Milz wies bei ihrem Besuch auch auf das Förderprogramm des Landes „Moderne Sportstätte 2022“ hin, das 300 Millionen Euro umfasst und sich ausdrücklich an Vereine richtet. „Kommunen geben das Geld meistens für kommunale Sportanlagen aus. Vereinsanlagen fallen oft hinten runter, weil die Beträge nicht ausreichen“, erläuterte sie. Förderziele seien: energetische Sanierung, Barrierefreiheit, Digitale Modernisierung, Geschlechtergleichheit sowie Unfallvermeidung und -vorbeugung.

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