Im Zweifel einfach auflegen
Betrugsversuch scheitert: 79-Jährige reagiert genau richtig

Ascheberg -

Ein Trickbetrüger ist an der Wachsamkeit einer 79-Jährigen gescheitert. Der Anrufer hatte behauptet, die Tochter der Aschebergerin sei in Polen verunglückt. Es müssten 30.000 Euro überwiesen werden, damit sie aus der Haft entlassen werde.

Donnerstag, 26.09.2019, 11:34 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 12:22 Uhr
Im Zweifel einfach auflegen: Betrugsversuch scheitert: 79-Jährige reagiert genau richtig
Symbolbild Foto: dpa

Ein Ascheberger Paar (77 und 79) hat in einem fiesen Fall von Betrugsversuch goldrichtig reagiert. Die Tochter habe in Polen einen schweren Unfall gehabt, behauptete ein unbekannter Anrufer am Mittwoch. Er gab sich als Polizeibeamter aus. Nur wenn 30.000 Euro gezahlt würden, könne die Tochter aus der Haft entlassen werden.

Die 79-Jährige war sehr verunsichert, da sich die Tochter tatsächlich zurzeit in Polen aufhält, heißt es im Polizeibericht. Sie übergab das Gespräch an ihren Lebensgefährten, rief ihre Tochter auf dem Handy an und erreichte sie. Das hörte der Betrüger offenbar und legte auf. 

Einfach auflegen!

In diesem Zusammenhang mahnt die Polizei erneut auch zu Vorsicht vor falschen Glücksboten, die einen Gewinn versprechen, falschen Microsoft-Mitarbeitern, die es auf sensible Daten abgesehen haben, falschen Polizisten, die Geld oder Wertsachen ergaunern wollen und anderen Betrügern. "Meistens ist das ein Call-Center aus dem Ausland, das anruft", so die Polizei. 

Die Täter sind bei der Wahl ihrer Masche erfinderisch, hartnäckig und können sehr überzeugend auftreten. „Seien Sie wachsam und legen Sie beim leisesten Verdacht, dass Sie einen Betrüger am Telefon haben, einfach auf“, rät die Polizei und bittet um schnelle Meldung solcher Fälle unter Telefon 0 25 41 / 140 oder – in dringenden Fällen – über die Notrufnummer 110.

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