Pakt für Schule und Ausbildung
Schüler schnuppern Praxisluft vor Ort in den Betrieben

Ascheberg -

Nicht zuletzt dank des Paktes für Schule und Ausbildung finden Neuntklässler der Profilschule Praktikumsplätze vor Ort in Ascheberger Betrieben. Die soeben gemachten Erfahrungen stellen sie am Freitag (27. September) im Rahmen einer „Praktikumsmesse“ vor.

Donnerstag, 26.09.2019, 17:00 Uhr
Praktikant Tim Falke (l.), Auszubildender Gezim Maliqi (r.) und Oliver Stattmann (2.v.l.) stellten Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (m) und Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch die Tischlerarbeit vor.
Praktikant Tim Falke (l.), Auszubildender Gezim Maliqi (r.) und Oliver Stattmann (2.v.l.) stellten Bürgermeister Dr. Bert Risthaus (m) und Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch die Tischlerarbeit vor. Foto: Stattmann

Drei Wochen lang schnuppern die Neuntklässler der Profilschule – alle Jahre wieder – im September Praxisluft in Unternehmen. Für den Tischlereibetrieb Stattmann an der Plaßstraße hatte sich der 14-jährige Tim Falke entschieden. „Ich arbeite mit meinem Vater öfter mit Holz und interessiere mich dafür“, erklärte er, als Bürgermeister Dr. Bert Risthaus und Wirtschaftsförderin Simone Böhnisch die Tischlerei besuchten. Auch der Auszubildende Gezim Maliqi (24), der zurzeit das zweite Lehrjahr zum Tischler absolviert, schwärmte von dem Ausbildungsberuf.

„Es ist schön zu sehen, dass der Pakt für Schule und Ausbildung gelebt wird und Schüler über den digitalen Ausbildungsatlas Ascheberg ein Praktikum vor Ort finden“, freute sich Bürgermeister Dr. Bert Risthaus, heißt es in einer Mitteilung. Den Pakt hatte die Profilschule im Juni gemeinsam mit den lokalen Unternehmen und der Gemeinde unterzeichnet, um Nachwuchskräfte frühzeitig mit den Ascheberger Betrieben in Kontakt zu bringen.

Kern des Betriebs sei ein CNC-Bearbeitungszentrum, erklärte Geschäftsführer Oliver Stattmann. Weitere Maschinen ermöglichen die unterschiedlichsten Bearbeitungen des Holzes, etwa einzelne Furnierblätter mit Leim zusammen zu setzen oder Holzelemente durch Vakuum zu formen. „Das Holz behandeln wir am Ende mit umweltfreundlichem Wachs oder Lack, um die natürliche Struktur sichtbar und fühlbar zu machen“, erklärte Stattmann. „Für unsere hochwertigen Naturholzmöbel verwenden wir heimische Eiche und Esche aus zertifizierter, nachhaltiger Forstwirtschaft.“ Die Nachfrage nach umweltschonend und nachhaltig produzierten Möbeln steige, erklärte Stattmann.

Insbesondere junge, ökologisch interessierte Familien legten zunehmend Wert auf langlebige, praktische und schöne Möbel. Somit biete das Tischlerhandwerk für junge Auszubildende ein naturnahes, abwechslungsreiches, zukunftsfähiges Berufsfeld, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Am Freitag (27. September) berichten die Neuntklässler ihren Nachfolgern aus der Jahrgangsstufe 8 von ihren Erfahrungen in den Betrieben. Diese „Praktikumsmesse“ findet von 10 bis 11 Uhr in die Profilschule Herbern an der Altenhammstraße 31 statt.

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