Evangelischer Mirjam-Kindergarten mit Gottesdienst offiziell eröffnet
Werte und Freude vermitteln

Ascheberg -

Der neue evangelische Mirjam-Kindergarten ist offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeister Risthaus teilte mit, dass die Verträge für den geplanten Neubau am Hoveloh „Anfang der Woche gemacht worden sind“. Mit der Inbetriebnahme sei in 2020 allerdings nicht mehr zu rechnen.

Freitag, 27.09.2019, 18:18 Uhr aktualisiert: 28.09.2019, 11:24 Uhr
Nachdem die Kinder die Feldfrüchte zum Gabentisch gebracht hatten, belohnte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus die fleißigen Helfer mit zwei Bobby-Cars, die ihm begeistert aus den Händen genommen wurden.
Nachdem die Kinder die Feldfrüchte zum Gabentisch gebracht hatten, belohnte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus die fleißigen Helfer mit zwei Bobby-Cars, die ihm begeistert aus den Händen genommen wurden. Foto: sff

Der neue, evangelische Mirjam-Kindergarten im Pavillon der Profilschule ist sicherlich kein architektonisches Prachtstück. Doch völlig ungeachtete dessen herrschte am Freitagnachmittag in seinem Schatten prächtige Stimmung. Denn anlässlich der offiziellen Eröffnung der Einrichtung gestaltete Pfarrerin Angelika Ludwig gemeinsam mit dem Kita-Team einen heiteren und entspannten Open-Air-Gottesdienst. Anschließend waren alle Beteiligten zu einem gemütlichen Beisammensein in der Einrichtung willkommen.

Für Heiterkeit sorgten vor allem die Kinder, als sie eifrig Feldfrüchte zum Gabentisch brachten – ganz im Zeichen des Erntedanks. „Es ist uns wichtig, dass die Kinder lernen, dass nichts selbstverständlich ist und dass wir gemeinsam Gottes Schöpfung bewahren müssen“, hob Ludwig darauf ab, dass in der evangelischen Tageseinrichtung, die offen für alle ist, christliche Werte vermittelt werden.

Dr. Bert Risthaus überbrachte anschließend nicht allein die besten Wünsche der Gemeinde Ascheberg, sondern auch zwei Bobby-Cars, die ihm von den Kindern flugs aus den Händen gezogen und sofort ausprobiert wurden. „Das ist unser Beitrag zum Carsharing“, so der Bürgermeister lachend. Er wies darauf hin, dass die Unterbringung des Kindergartens im Pavillon lediglich eine „Übergangslösung“ sei. „Die Verträge für ein neues Gebäude sind Anfang der Woche gemacht worden“, verkündete Risthaus. Allerdings werde es noch geraume Zeit dauern, bis die Vier-Gruppen-Einrichtung in der Nähe des evangelischen Gemeindehauses am Hoveloh bezugsfertig sei, räumte der Bürgermeister im WN-Gespräch ein.

„Die Planung läuft. Und wir wollen das Projekt auch ambitioniert vorantreiben. Doch aufgrund der Situation auf dem Bausektor werden wir es wohl nicht in der Jahresfrist 2020 schaffen. Das liegt leider nicht in unserer Hand“, bedauerte Risthaus. Geplant sei der Bau einer Vier-Gruppen-Einrichtung durch einen Investor. „Sobald die Planung fertig ist, wollen wir sie den Eltern öffentlich vorstellen. Die Anwohner des Hoveloh werden wir mit Blick auf die Verkehrs- und Stellplatzsituation zu einer separaten Versammlung einladen“, kündigte der Bürgermeister an.

Ungeachtet der „Übergangslösung“ zeigte sich Sabine Busch sehr erfreut über den gelungenen Start der Kita. Dies sei insbesondere dem Einsatz des Teams um Thomas Dudzik zu verdanken, betonte die Vertreterin des evangelischen Kirchenkreises Münster im Gespräch: „Uns war es von vornherein wichtig, motivierte Mitarbeiter zu bekommen, die ein großes Herz für Kinder haben. Das ist uns offensichtlich gelungen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6962800?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Jutta van Asselt ist im Theater zu Hause
Jutta van Asselt an einem ihrer Lieblingsplätze – dem Zuschauerraum des Schauspielhauses.
Nachrichten-Ticker