Praktikumsmesse an der Profilschule
Ausbildung fest ins Auge gefasst

Ascheberg -

Drei Wochen lang haben die Neuntklässler der Profilschule – zumeist in Ascheberger Betrieben – ins Berufsleben geschnuppert. Rund 90 Prozent der Jugendlichen hat es so gut gefallen, dass sie am liebsten weiter gemacht hätten.

Samstag, 28.09.2019, 12:00 Uhr
Die Achtklässler nutzten die „Praktikumsmesse“, um im Austausch mit den Neuntklässlern bestimmte Berufsfelder gezielt in den Blick zu nehmen.
Die Achtklässler nutzten die „Praktikumsmesse“, um im Austausch mit den Neuntklässlern bestimmte Berufsfelder gezielt in den Blick zu nehmen. Foto: sff

Emsiges Treiben wie in einem Bienenstock herrschte am Freitagmorgen, als die Achtklässler aus Ascheberg in die Aula der Herberner Profilschule schwärmten. Denn dort präsentierten ihnen die Neuntklässler in einer selbst gestalteten „Messe“, die Ergebnisse und Erfahrungen aus ihren dreiwöchigen Betriebspraktika. Egal, ob Maler oder Medizinische Fachangestellte, ob Koch oder Kfz-Mechatroniker: Mit Fragebögen ausgestattet konnten sich die Jugendlichen des achten Jahrgangs erste Informationen aus der Arbeitswelt einholen und einzelne Berufe gezielt in den Blick nehmen.

„Dieses Mal haben 103 Schüler ein Berufspraktikum absolviert. Die Betriebe sind zu rund 90 Prozent in der Gemeinde Ascheberg angesiedelt, waren unglaublich offen und haben sich sehr bemüht“, resümiert Lehrerin Susanne Wachholz . „Einigen Jugendlichen ist nach dem Praktikum sogar schriftlich ein Ausbildungsplatz angeboten worden“, berichtet die Teamleiterin der Stufe 9 an der Profilschule. Nahezu alle hätten durch das Praktikum ein „positives Feedback“ erhalten. „Das muss nicht immer die Bestätigung sein, dass es sich um den richtigen Beruf handelt. Es kann ebenso sein, dass es im Betrieb nicht so ist, wie man ihn sich vorgestellt hat und sich dann besser in dem Berufsfeld anders ausrichtet“, erläutert Wachholz. In der Nachbereitung habe sich gezeigt, dass rund 90 Prozent der Neuntklässler lieber die Schule verlassen und in eine Ausbildung wechseln möchten. „Das sehen wird positiv, als Zeichen, dass wir die Jugendlichen gut vorbereitet haben“, ergänzt die Teamleiterin. Die Praktika würden die Jugendlichen aber auch dazu motiviert, in einigen Fächern noch einmal nachzubessern. „Ein festes Ziel vor Augen zu haben, das gibt noch einmal einen Kick für die Schule“, weiß Wachholz.

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