Bauarbeiten beginnen am Montag
Aula wird nun zur Gemeindehalle

Ascheberg/Herbern -

Am Montag wird in die Aula der Herberner Profilschule eine Staubwand eingebaut. Der Start von der Aula zur Gemeindehalle ist damit markiert.

Donnerstag, 10.10.2019, 16:22 Uhr
Den Startschuss für den Wandel von der Aula zur Gemeindehalle gaben gestern (v.l.) Klaus van Roje, Dr. Bert Risthaus, Christiane Wieging, Markus Nölkenbockhoff, Norbert Heubrock, Paul Ringelkamp, Ulrike Büker und Bernhard Kröger.
Den Startschuss für den Wandel von der Aula zur Gemeindehalle gaben gestern (v.l.) Klaus van Roje, Dr. Bert Risthaus, Christiane Wieging, Markus Nölkenbockhoff, Norbert Heubrock, Paul Ringelkamp, Ulrike Büker und Bernhard Kröger. Foto: Heitbaum

Norbert Heubrock hatte auf einen ruhigen Winter gehofft. Der Bauunternehmer aus Ascheberg reichte auf die eindringliche Bitte von Architekt Bernhard Kröger dann doch Unterlagen für den Rohbau des Bühnenhauses zur neuen Herberner Gemeindehalle ein. Und bekam als einziger Bewerber auch prompt den Zuschlag. Am Montag geht es mit dem Einbau einer Staubwand in der Aula der Herberner Profilschule los. Bürgermeister Dr. Bert Risthaus wird darum auf Nachfrage von Ministerin Ina Scharrenbach eine andere als die bisherige Antwort geben können: „Sie hat einige Male gefragt und ich musste sie vertrösten“, erklärte de Verwaltungschef gestern bei einem Pressetermin in Herbern. Es war der offizielle Startschuss der Arbeiten, die in vier Abschnitten im Frühjahr 2021 beendet sein sollen.

Dass Heubrocks Bauarbeiter mit dem Start der Herbstferien die Staubwand zwischen den hinteren Aula-Säulen errichten und anschließend mit dem Rohbau des Bühnenhauses beginnen werden, ist amtlich. Darüber hinaus sind die Heizungs-, Sanitär-, Lüftungs- und Elektroarbeiten in der jüngsten Sitzung des Fachausschusses vergeben worden, wie Fachbereichsleiter Klaus van Roje informierte. In der nächsten Runde am 28. November soll der Auftrag für einen Dachdecker erteilt werden. „Wenn wir damit erst im Februar 2020 so weit sind, kann das Probleme machen“, erklärte der gemeindliche Hochbauer Paul Ringelkamp. Und damit ist auch angeschnitten, was den vierstufigen Fahrplan aus der Spur werfen kann. „Es ist nicht einfach, Handwerker zu finden“, berichtete Architekt Bernhard Kröger. Das gilt besonders, wenn sie für eine passende Zeit zu einem knapp kalkulierten Budget gesucht werden. Wegen der Ungewissheit bei der Auftragsvergabe könne zu den Gesamtkosten des Projektes noch nichts abschließendes berichtet werden, fügte Risthaus an.

Stufe eins des Bauplans sieht vor, dass bis zum frühen Frühjahr 2020 das Bühnenhaus steht. In der zweiten Stufe geht es an die Aula, die eine neue Fensterfassade, eine neue Deckenverkleidung und einen neuen Boden erhalten wird. Mit Beginn der Sommerferien wird gegenüber des Aula-Flures ein Schüler-Café gebaut. Im vierten Abschnitt sind dann die Außenanlagen an der Reihe.

Alle Handwerker werden die Baustelle über den Schulweg anfahren und damit direkt am Törchen des Kindergartens St. Benedikt vorbeikommen. Sie sind angewiesen, die Hol- und Bringzeiten der Kita von Transporten frei zu halten. „Im anderen Fall werden wir uns schon melden“, versprach Kita-Leiterin Ulrike Büker. Sie hat schon Erfahrung, denn das Gebäude gegenüber der Kita wurde auch nachträglich gebaut und nicht wie alle anderen Bauwerke schon zu Beginn der 1970er Jahre. Deswegen hätte die Aula ohnehin saniert werden müssen.

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