Laienspielschar führt Klassiker auf
„Wunnerdoktor“ therapiert schlechte Laune

Herbern -

Die Aula der Profilschule in Herbern wird vom 21. Dezember bis zum 11. Januar 2020 zum Luftkurort umfunktioniert. Die Rollen zur Kommödie „De Wunnerdoktor“ von Georg Tiemeyer aus dem Mahnke Verlag hat die Herberner Laienspielschar bereits vergeben. Die Leseproben haben Anfang September begonnen. Bis zur Premiere am 28. Dezember haben sowohl die Mitspieler als auch die vielen Helfer hinter den Kulissen noch ein volles Programm.

Samstag, 12.10.2019, 14:00 Uhr
Die Herberner Laienspielschar führt im anstehenden Winter einen Klassiker auf. „De Wunnerdoktor“ schaut wieder einmal in Herbern, dieses Mal in der Aula, vorbei.
Die Herberner Laienspielschar führt im anstehenden Winter einen Klassiker auf. „De Wunnerdoktor“ schaut wieder einmal in Herbern, dieses Mal in der Aula, vorbei. Foto: iss

Drei Debütanten werden die Herberner erleben: Katharina Heimann, Jan Zimmermann und Simon Wesselmann. Mi ihnen stehen Nils Daldrup, Christoph Freise, Swantje Krampe.-Steden, Manfred Neuhaus, Kai Nienhaus, Paul Ophaus , Veronika Rupke, Monika Voß und Peter Schulze Horn auf der Bühne. Die Regie teilen sich Marion Kraß und Carolin Frigge. Als Souffleure fungieren Uwe Kastien und Stefan Feldkämper.

Neben den Proben müssen die Kostüme zusammengestellt, Requisiten gefunden und das Bühnenbild gestaltet werden. Das Stück handelt um einen aufstrebenden Luftkurort, der einen Wunderdoktor nicht brauchen kann. Der Bürgermeister Philip Musenbrink wird von seinem opportunistischen Gemeinderat unterstützt, die Hausmittel von Jan Vosskämper zu verkaufen. Diese und andere Gemeinheiten des Bürgermeisters nimmt Jan mit lächelnder Gelassenheit hin, denn er hat Aufzeichnungen die dem Bürgermeister schaden können. Dieser ist damit gezwungen sein Verhalten zu ändern.

Erster Besuch des Wunderdoktors

„Wunnerdoktor“ – wenn sich Herberner bei diesem Stichwort wundern, dann zu Recht. Denn der wundersame Mediziner war schon einmal im Dorf. Allerdings therapierte er schlechte Winterlaune damals noch auf der Bühne des Gasthofes Altenhamm, der von der Familie Strunk betrieben wurde. Es war im Winter1983/1984 als die KAB-Laienspielschar das Stück im Saal der Gaststätte aufführte. Die Regie hatte vor 36 Jahren Bernhard Backhove.Ein Akteur, der dieses Mal wieder auf der Bühne steht, war schon vor mehr als drei Jahrzehnten dabei: Paul Ophaus, heute Chef der Spielschar. Mit ihm setzten Henno Hartmann, Ingrid Hartmann, Manfred Hölscher, Liesel Kraß, Hans Kraß, Heribert Nienhaus und Rita Schenking das Stück in Szene. „Inne Vösäggerkist“ als Souffleur saß Rudi Eidecker, der später bei der Spielschar die Regie übernahm. Es war das viertletzte Stück bei Strunk.

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Die Premiere ist am 28. Dezember (Samstag) um 17 Uhr in der Aula der Profilschule. Weitere Termine sind: 29. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr, 3. Januar 2020 (Freitag) um 19 Uhr, 4. Januar 2020 (Samstag) um 17 Uhr, 10. Januar 2020 (Freitag) um 19 Uhr sowie am 11. Januar (Samstag) um 17 Uhr. Zur Generalprobe am 21. Dezember (Samstag) um 15 Uhr sind besonders Kinder, Rollstuhlfahrer und Bewohner des Malteserstiftes eingeladen. Der Eintritt an diesem Tag ist frei.

Die Vorverkaufstermine für die Platzkarten in der baulich kleinere Aula stehen fest, wie Organisator Paul Ophaus berichtete. Die Karten werden am 7. und 8. Dezember sowie am 14. und 15. Dezember jeweils zwischen 9 und 12 Uhr in den Räumen des St. Benedikt Pfarrheims an der Bergstraße verkauft. Der Kartenpreis beträgt acht Euro pro Karte.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Laienspielschar: https://www.laienspielschar-herbern.de.

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