Kolpingsfamilie Ascheberg
Abgrillen ersetzt den Familientag

ASCHEBERG -

Es war ein Debüt, zu dem die Kolpingsfamilie Ascheberg ins Pfarrheim eingeladen hatte. Das Abgrillen ersetzte eine Aktion, für die es im Jahreskreis keinen Termin gegeben hatte.

Dienstag, 15.10.2019, 17:26 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 16:12 Uhr
Abgrillen hieß es am Sonntag erstmals bei der Kolpingfamilie Ascheberg. Gegessen wurde drinnen, gegrillt draußen. Alle Generationen waren beim ersten Abgrillen der Kolpingsfamilie im Pfarrheim vereint.
Abgrillen hieß es am Sonntag erstmals bei der Kolpingfamilie Ascheberg. Gegessen wurde drinnen, gegrillt draußen. Alle Generationen waren beim ersten Abgrillen der Kolpingsfamilie im Pfarrheim vereint. Foto: Nitsche

Es war ein Debüt, zu dem die Kolpingsfamilie Ascheberg ins Pfarrheim eingeladen hatte. „Ja und eines, das irgendwie aus der Not heraus geboren worden ist“, gab Michael König schmunzelnd zu. Denn aufgrund der vielen Termine in diesem Jahr, war die Kolpingsfamilie Ascheberg zu einer Veranstaltung gar nicht gekommen. Dem Familientag. „Den haben wir dann nicht mehr geschafft auf die Beine zu stellen“, gab König zu. Was also tun?, lautete da die alles entscheidende Frage. „Abgrillen“ zauberte Michael König mit einigen Mitgliedern dann kurzerhand einen Masterplan aus der Tasche. Und ganz nebenher stellte die Kolpingsfamilie damit einmal mehr auch ihren Einfallsreichtum unter Beweis.

Natürlich wurde hier nicht einfach nur der Grill angeschmissen. Nein, es wurde ein Fest für alle Generationen gefeiert. „Und wenn man sich hier so umschaut, dann sieht man, dass von einem bis zu 90 Jahren alle Altersstufen vertreten sind“, so König, dem die Organisation oblag. Und genau das war die Intention. Damit am Tag selber niemand arbeiten musste, wurde kurzerhand der Partyservice Rehr als Grillmaster dienstverpflichtet. Das umfangreiche Salatbüfett trug das Prädikat „selbst gemacht“. „Dieses Wochenende war der einzige freie Termin, den wir gefunden haben“, gab König Einblicke ins Organisatorische. Allerdings versprach das Wetter, das König bei den Planungen via App fest im Blick hatte, zwar warm, aber unbeständig zu werden. „Damit fiel eine Tagesfahrt flach und die Idee zum Grillevent war geboren.“

Das gemeinsame Essen spielte an diesem Tag natürlich auch eine Rolle, trug es doch zur Geselligkeit bei. Doch König sorgte mit Gesprächsimpulsen, die er überall auf den Tischen verteilt hatte, für zusätzlichen Gesprächsstoff. Und das Singen ist auch so eine Zutat, die der Geselligkeit förderlich ist. Und was eignet sich dazu besser, als gemeinsam ein in diesem Falle zwar ganz altes, aber für alle eher wenig geläufiges Lied einzustudieren? Gesagt, getan. Kurzerhand wurde Lasse Grögor engagiert, der die Kolpingsfamilie instrumental begleitete und nach einigen Versuchen klappte es schon richtig gut mit dem neuen „alten“ Lied: „Wir sind Kolping“. Gegrillt wurde draußen, gegessen im Pfarrheim, da Wettergott Petrus zunächst immer wieder einige Schauer schickte. Später aber blieb es trocken und da versammelten sich viele ums Lagerfeuer, wo Marshmallow am Stock zubereitet wurden. Ein gelungenes Debüt, das da von ganzen Kolping-Generationen am Sonntag gefeiert wurde.

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