Feuerwehr Ascheberg holt neues Fahrzeug ab
Großer Empfang fürs neue TLF 4000

Ascheberg -

Was lange währt, ist endlich gut: Nico Hal­strick hat am Dienstagabend um 21.15 Uhr nach 530 Kilometern vom Herstellter aus das neue Tanklöschfahrzeug 4000 rückwärts in das Ascheberger Feuerwehrgerätehaus eingeparkt.

Mittwoch, 16.10.2019, 19:00 Uhr
Am Dienstagabend traf das neue Tanklöschfahrzeug in Ascheberg ein und wurde gleich inspiziert. Bürgermeister Dr. Risthaus begrüßte das Überführungsteam mit Nico Halstrick, Lars Raters, Jörg Bußmann, Tobias Klaas, Rainer Koch und Markus Olbrich.
Am Dienstagabend traf das neue Tanklöschfahrzeug in Ascheberg ein und wurde gleich inspiziert. Bürgermeister Dr. Risthaus begrüßte das Überführungsteam mit Nico Halstrick, Lars Raters, Jörg Bußmann, Tobias Klaas, Rainer Koch und Markus Olbrich. Foto: hbm

Was lange währt, ist endlich gut: Nico Hal­strick hat am Dienstagabend um 21.15 Uhr das neue Tanklöschfahrzeug 4000 rückwärts in das Ascheberger Feuerwehrgerätehaus eingeparkt. Planmäßig hätte das neue Fahrzeug schon einige Monate in Betrieb sein sollen.

Feuerwehrleute sind zu jeder Tages- und Nachtzeit da, wenn sie zu Einsätzen gerufen werden. Am nieseligen Dienstagabend standen weder Einsatz noch Übung an, aber es war trotzdem voll im Gerätehaus. Sogar ein Quartett der Ehrenabteilung und Bürgermeister Dr. Bert Risthaus waren vor Ort, um dabei zu sein, wenn das neue TLF 4000 seinen vorübergehenden Platz in Ascheberg erreichte. Offiziell eingeweiht wird es nach dem Umzug zusammen mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus ein paar hundert Meter weiter.

Neuer Tanklöscher in Ascheberg

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„Das ist ganz was anderes, an das Fahren muss man sich erst gewöhnen“, berichtete Nico Halstrick, der zum sechsköpfigen Abholteam der Freiwilligen Feuerwehr gehörte. Mit Wehrführer Rainer Koch waren auch Jörg Bußmann, Lars Raters, Markus Olbrich und Tobias Klaas zur Firma Ziegler nach Giengen/Brenz gefahren. „Wir sind Montagmorgen um 6 Uhr losgefahren“, informiert Koch. Am Nachmittag wurde die Gruppe aus Ascheberg dann eingewiesen, lernte sie das neue Fahrzeug mit seinen Möglichkeiten kennen. Der Wassertank fasst 5300 Liter, 800 mehr als sein Vorgänger aus dem Jahr 1987. Dazu gesellen sich zwei Schaummitteltanks mit 500 und 200 Litern im hinteren Bereich. Beim Vorgänger, der jetzt zum Verkauf ansteht, waren nur 200 Liter an Bord. Rund um die Tanks und hinter der Rolltoren an den Seiten ist schon viel von dem zu finden, was für einen Löschangriff benötigt wird. Das wurde von den Kameraden auch gleich inspiziert. Einige kletterten sogar aufs Dach. Was das Team in Giengen erfahren hat, wird Stück für Stück an die Akteure des Löschzuges Ascheberg weitergegeben. „Wir müssen natürlich schulen, einiges ist anders“, informiert Koch. Er weiß aber, dass neue Technik für Feuerwehrleute interessant ist. Das zeigte das Interesse am Dienstagabend.

Zurück zu Nico Halstrick und seinen Hinweis, dass man sich ans neue Fahrzeug erst gewöhnen müsse. Einerseits ist ein Automatikgetriebe eingebaut. Das Schalten entfällt. Wichtigster Unterschied sind aber die Dimensionen: Das TLF 4000 ist anderthalb Meter länger als sein Vorgänger, einen halben Meter höher und mit 18 Tonnen auch deutlich schwerer. Daran lag es aber nicht, dass die Ankunft sich verzögerte, denn auf den 530 Kilometern aus Baden-Württemberg nach Westfalen gerieten die Kameraden zwischendurch in einen Stau. Da sie nicht im Einsatz waren, standen die Ascheberger. Einsatzbereit wären sie gewesen, so war etwa genug Wasser im Tank. Das wurde bei der Ankunft als positiv empfunden. „Ich weiß nicht, ob wir mit leerem Tank durch das Tor gekommen wären“, berichtet Koch.

Die Ankunft das Fahrzeugs hätte übrigens schon Monate vorher erfolgen sollen. Aber die Firma in Giengen hatte einen Mail-Anhang aus Ascheberg mit Hinweisen zum Aufbau nicht geöffnet. Bis der Kommunikationsfehler aufgedeckt worden war und das Fahrzeug richtig bestückt werden konnte, dauerte es deutlich länger.

Im Fahrzeugbeschaffungsprogramm der Gemeinde Ascheberg rückt nun ein Logistikfahrzeug für den Löschzug Davensberg an die erste Stelle.

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