Sagen - Spuk - Spannung
Thomas Bolte und die Davert-Geister

ASCHEBERG -

Es spukt in der Davert. Und Thomas Bolte kennt die Gespenster mit ihren Geschichten.

Freitag, 25.10.2019, 19:00 Uhr
Dieses rot-schwarze Buch ist seit Jahren der treue Begleiter, wenn es bei Thomas Bolte um Sagen, Spuk und Spannung in der Davert geht. Denn seit nunmehr zehn Jahren begleitet der Ascheberger die Gäste, die diesen Programmpunkt von Ascheberg Marketing buchen.
Dieses rot-schwarze Buch ist seit Jahren der treue Begleiter, wenn es bei Thomas Bolte um Sagen, Spuk und Spannung in der Davert geht. Denn seit nunmehr zehn Jahren begleitet der Ascheberger die Gäste, die diesen Programmpunkt von Ascheberg Marketing buchen. Foto: Nitsche

Dieses rot-schwarze Buch, es ist ein treuer Begleiter von Thomas Bolte . Und das seit nunmehr zehn Jahren. „Wahnsinn, wie die Zeit vergeht“, klopft der Ascheberger auf den festen Buchdeckel und grinst. Zehn Jahre ist er nun schon mit dem Programm „Sagen – Spuk – Spannung“ von Ascheberg Marketing in der Davert unterwegs. Doch von Langeweile nicht die Spur. „Keineswegs“, bekräftigt er und verrät, dass er sich bei den Führungen in der Davert auch immer wieder neu erfindet. Als Geschichtenerzähler? „Ja, sicher“, sagt er, und fügt an, dass die Geschichten, die er erzählt wahre Geschichten sind. Geschichten aus der Davert, der Umgebung und dem Münsterland. Sie alle hat er verinnerlicht. Logisch, denn bevor er diesen Job übernommen hat, hat er erst einmal sorgfältig recherchiert, unter anderem auch mit Helmut Grube . Und alle wichtigen Punkte landeten in besagtem rot-schwarzen Buch. „Auf dem Weg nach Barcelona habe ich das damals gefüllt“, erzählt er grinsend und erinnert sich noch sehr genau an seine erste Führung: „Mein Buch war da sozusagen lebensnotwendiger Begleiter. Solange bis eine Teilnehmerin aus der Gruppe, das war übrigens eine echt liebe Truppe aus Werne, sagte, Mensch leg doch das Buch weg.“ Der Knoten war geplatzt und Bolte in seinem Element.

Es sind nicht nur die ganzen Geschichten, die er längst alle in seinem Kopf hat und sein Wissen um die Davert, sondern auch eine spezielle Zutat, die die geführten Wanderungen so spannend machen. „Meine Geister, ohne die läuft nichts“, verrät Thomas Bolte. Er würzt seine Wanderungen mit dem nötigen Quäntchen an Spannung und erlebt dabei jedes Mal eine breite Emotionspalette. „Zu Beginn vor dem Verließ beispielsweise. Da sind alle immer noch ganz aufgeregt. Und wenn ich dann nach der Einführung vor der Streckbank im Burgturm stehe, dann sieht man auch mal das blanke Entsetzen, je nach Truppe.“

Die Geister der Davert.

Die Geister der Davert. Foto: AM

Die Länge seiner Wanderungen ist unterschiedlich. Es gibt die kurze Version, die rund eine dreiviertel Stunde dauert. „Wir können aber auch zweieinhalb Stunden“, so Bolte. Je nach Truppe variiert er dann. „Entweder Hardcore oder Light Version“. Wenn es dann in die Davert geht, „fangen wir leicht an und steigern uns bis in Teufels Küche. Und da kreuzen dann die Gespenster auf und ein großer schwarzer Mann steht im Weg.“ Logisch, dass Spannung da garantiert ist. Allerdings kommt der Spaß bei diesem Programmpunkt, der übrigens seinerzeit noch von Annette Langenberg konzipiert wurde, nicht zu kurz. Und da Bolte und seine Geister ein Höchstmaß an Kreativität walten lassen und jede Wanderung anders würzen, bleibt selbst nach zehn Jahren für sie Langeweile ein echtes Fremdwort. „Im Gegenteil“, erklärt Thomas Bolte und visiert die nächsten zehn Jahre an.

Zum Thema

Zum Zehnjährigen gab es vom Ascheberg Marketing Team für Thomas Bolte und seine Geister ein gruseliges Geschenk mit echt schmackhaften Inhalten. In dieser Saison, die Halloween startet, sind für diesen Programmpunkt nur noch einige wenige Resttermine bei Ascheberg Marketing buchbar.

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