Volles Haus bei der Weltpremiere im Bürgerforum
„Frau Wolle“-Bilder rühren Autorin

Ascheberg -

Ihr neues Buch hielt Hannah Trahe am Sonntag ganz fest im Arm. Gelesen hatte sie es noch nicht. Logisch, es war ja ganz neu.

Montag, 28.10.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 11:42 Uhr
Eine mehr als gelungene Buchpremiere feierte Jutta Richter am Sonntag mit Band zwei ihres Werkes „Frau Wolle“ im Bürgerforum Ascheberg.
Eine mehr als gelungene Buchpremiere feierte Jutta Richter am Sonntag mit Band zwei ihres Werkes „Frau Wolle“ im Bürgerforum Ascheberg. Foto: Nitsche

Ihr neues Buch hielt Hannah Trahe am Sonntag ganz fest im Arm. Gelesen hatte sie es noch nicht. Logisch, es war ja ganz neu. Die Augen weit aufgerissen, lauschte sie statt dessen der Geschichte von Merle, Moritz, Zoe Sodenkamp und Sebastian Schneemilch. Eindrucksvoll vorgelesen von der Autorin selbst. Weltbuchpremiere hieß es am Sonntag auf Einladung vom KuKADuH für Jutta Richters neuestes Werk „Frau Wolle und das Geheimnis der chinesischen Papierschirmchen“. Stattgefunden hat sie im Ascheberger Bürgerforum in gemütlicher Atmosphäre. Der zweite Band aus der Frau Wolle Serie verspricht vor allem eines: Spannung. Natürlich soll an dieser Stelle nicht zu viel verraten werden, nur soviel: Es geht um Außenseiterrollen, Träume, Alltagssituationen, Botschaften und Herzensangelegenheiten. Und all diese Dinge hat Jutta Richter zu einer ungewöhnlichen Geschichte verarbeitet. Einer, in der sie bei der Lesung am Sonntag Einblicke gab. Gekonnt. Denn den Spannungsbogen hielt sie auch durch die Vielstimmigkeit in der Art des Vorlesens aufrecht.

Hannah Trahe war mit ihrem Papa gekommen. „Es ist ein besonderer Tag“, sagte das Mädchen und verriet, dass sie ein echter Fan von Frau Wolle ist. „Ich habe schon Band eins und jetzt“, klopfte sie auf den Buchdeckel, „Band zwei.“ Und der ist schon deshalb außergewöhnlich, weil er eine Widmung von der Autorin enthält. Auffällig bei dieser Buchpremiere war vor allem eines: Ganze Generationen ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Und obwohl es ein Kinder- und Jugendbuch ist, waren auch die Erwachsenen mehr als gefesselt. „Thementechnisch ist das ja total aktuell und irgendwie hat es ein bisschen etwas von Harry Potter, aber sehr viel relaxter“, befand Gaby Schulze-Frenking. Als junge Oma sieht sie Potenzial für die Enkelkinder. Noch sind sie zwar klein, „aber bald sind sie soweit, dass man ihnen aus dem Buch vorlesen kann.“ Auch Martina Timpen war begeistert und nutzte die Gelegenheit, schon mal einen besonderen Weihnachtseinkauf zu tätigen. Teresa Stermann und Lotta König hörten zum ersten Mal von Frau Wolle. „Unsere Eltern haben uns mitgenommen und das ist so toll“, schwärmten die Mädchen. Mama Caroline Stermann ergänzte dann lächelnd: „Den Mädchen gefiel die Geschichte so gut, dass da für beide Bände auch schon die Kaufwünsche geäußert wurden.“

In der Pause wurden dann auch Jutta Richters Augen ganz groß. Denn die kleine Lilo hatte ein Geschenk für sie. Sie hatte einzelne Szenen aus Band eins gemalt und zu einem Kunstwerk zusammengefasst. Jutta Richter war gerührt. Nicht nur über diese schöne Geste, sondern auch über die so besondere Premiere für ihr Buch. „Es war mal ganz anders, aber genau das macht es so besonders.“ Eine gelungene Veranstaltung, die für Hannah und einige andere zu Hause ihre Fortsetzung fand. Denn sie alle steckten abends ihre Nasen in ihre neuen, mit persönlicher Widmung versehenden, Bücher und schmökerten sich durch die Abenteuer von Frau Wolle, Merle, Moritz, Zoe Sodenkamp und Co.

Zum Thema

Mit „Frau Wolle und das Geheimnis der Papierschirmchen“ ist jetzt offiziell Band zwei aus der Frau Wolle-Serie erschienen. Im kommenden Jahr dürfen sich alle auf den dritten Band freuen, an dem Jutta Richter bereits arbeitet.

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