Gewerbe- und Mischgebiet
Freifläche wird erschlossen

Ascheberg -

Der Bebauungsplan „Feuerwehrgerätehaus Ascheberg“ ist im Ziel. Die Bagger für den Bau einer Baustraße, für Kanalisation und andere Leitungen sind bestellt.

Mittwoch, 30.10.2019, 19:00 Uhr
Die Fläche hinter Zahnzentrum, Feuerwehrgerätehaus und Fahrrad Frye ist mit einem rechtsgültigen Bebauungsplan versehen und wird in der nächsten Woche erschlossen.
Die Fläche hinter Zahnzentrum, Feuerwehrgerätehaus und Fahrrad Frye ist mit einem rechtsgültigen Bebauungsplan versehen und wird in der nächsten Woche erschlossen. Foto: hbm

Der Bebauungsplan „Feuerwehrgerätehaus Ascheberg“ ist im Ziel. Die Bagger für den Bau einer Baustraße, für Kanalisation und andere Leitungen sind bestellt. In der nächsten Woche werden die Arbeiten beginnen. Den Zuschlag hat die Firma Dieckmann Bauen + Umwelt aus Osnabrück bekommen.

In einem ersten Schritt hatte die Gemeinde Ascheberg die baurechtlichen Voraussetzungen für das Zahnzentrum Ascheberg, das Feuerwehrgerätehaus und Fahrrad Frye geschaffen. Im zweiten Schritt wurde für den hinteren Bereich bis zur Bebauung der Lüdinghauser Straße ein Areal mit Misch- und Gewerbegebietsflächen ausgewiesen. Zwischenzeitlich, so Fachbereichsleiter Klaus van Roje auf WN-Anfrage, sei klar, was mit einem Großteil der Fläche passiere. Das Schaffen von günstigem Wohnraum, das anfangs im Gespräch war, wird sich nur neben dem Zahnzentrum realisieren lassen.

Zu den künftigen Bauherrn gehört das Bonsai-Zentrum Ascheberg. „Wir sind jetzt zwölf Jahre in Ascheberg und das Lager reicht nicht mehr. Um uns herum ist alles voll, deswegen sind wir froh, dass die Gemeinde uns dort eine Möglichkeit angeboten hat“, erklärt Ingo Klemend auf WN-Anfrage. Gebaut wird eine Lagerhalle, die zwischen 800 und 900 Quadratmeter groß ist. Zu eng wird es auch bei Treppenbauer Krebs . „Wir planen dort ein Büro- und Lagergebäude“, erklärt Thorsten Krebs auf Anfrage.

Der Hattrup-Weg, der bisher eine kurze Stichstraße zwischen Zahnzentrum und Feuerwehr ist, wird zuerst nach Norden hin verlängert und knickt dann nach Westen ab. Am Ende ist ein Wendehammer geplant. Gestellt wird eine Baustraße.

Die Kanalisation des Gebietes wird im Bereich Lüdinghauser Straße / Hoveloh an das gemeindliche Schutz- und Regenwassernetz angeschlossen. Um das Gewerbegebiet Feuerwehrgerätehaus anschließen zu können, müssen die beiden Kanäle verlängert werden. Dazu werden ab Montag (4. November) Straßen voll gesperrt, Hoveloh und Lüdinghauser Straße werden zu Sackgassen. Zusammen mit Ekentrup, Berentrup, Erlentrup, Eskentrup, Böckentrup, Iventrup, Kerssentrup, Platvoets Kamp und Portenkamp sind die Grundstücke ausschließlich über die Straße Zu den Trups zu erreichen. Für die Lüdinghauser Straße ist eine Umleitung über die Raiffeisen- und Industriestraße vorgesehen. Die Grundstückszufahrten und Einmündungen sind nicht betroffen und bleiben anfahrbar, teilt die Gemeinde mit. Wenn die Kanäle liegen und die Baustraße erstellt ist, wird im ersten Abschnitt des Hattrupwegs, der jetzt schon zu sehen ist, der Endausbau vorgenommen.

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