Bürgerschützen Ascheberg
Vorstand vor dem Umbruch

Ascheberg -

Generationswechsel einleiten: Die Ascheberger Bürgerschützen wollen ihren Vorstand schrittweise verjüngen.

Sonntag, 03.11.2019, 18:48 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 12:48 Uhr
Norbert Menge (rechts) schied aus dem Vorstand aus. Ihn bilden (v.l.): Alexander Kröger, Markus Klaverkamp, Stefan Högemann, Hendrik Maurer, Richard van Nahmen, Detlef Daweke, Andreas Reckel, Klaus Fritz, Cederic Neugebauer, Herbert Kröger, Stefan Hölscher, Frank Neuhaus, Andreas Barthold, Norbert Rüschenschmidt und Dietmar Panske.
Norbert Menge (rechts) schied aus dem Vorstand aus. Ihn bilden (v.l.): Alexander Kröger, Markus Klaverkamp, Stefan Högemann, Hendrik Maurer, Richard van Nahmen, Detlef Daweke, Andreas Reckel, Klaus Fritz, Cedric Neugebauer, Herbert Kröger, Stephan Hölscher, Frank Neuhaus, Andreas Barthold, Norbert Rüschenschmidt und Dietmar Panske. Foto: hbm

Die Ascheberger Bürgerschützen wollen ihren Vorstand schrittweise verjüngen. Deswegen wählten sie bei ihrer Generalversammlung vier junge Leute als Beisitzer in den Vorstand. Nach einer Schnupperrunde sollen sie mit ihrem gesammelten Wissen einen Umbruch abfedern, wenn langjährige Vorstandsmitglieder sich verabschieden werden. Einer ging auf Frenkings Tenne jetzt schon von Bord. Norbert Menge war 19 Jahre Schriftführer. Zum Nachfolger bestimmten die Versammlungsteilnehmer Andreas Barthold. Daneben gab es einen Ringtausch in der Führungsriege. Frank Neuhaus ist nun stellvertretender Vorsitzender. Vorgänger Patrick Drees übernimmt die frei gewordene Aufgabe des Protokollführers.

Der wiedergewählte Präsident Andreas Reckel kündigte für den Zeitraum von zwei bis sechs Jahren Bedarf bei der Übernahme von Vorstandsämtern an. Sie wurden mit Dietmar Panske (stellvertretender Vorsitzender), Markus Klaverkamp (Schatzmeister), Christian Tillkorn, Detlef Daweke (Effektenverwalter und Vertreter), Klaus Fritz (Musik und Veranstaltungen), Stefan Högemann (Vorsitz Schießriege), Stephan Hölscher (Jugendwart), Reinhard van Nahmen (Chronist), Herbert Kröger (Beisitzer Rechtsfragen) und Hendrik Maurer (Beisitzer Mitgliederverwaltung) per Wiederwahl besetzt. Die vier neuen Beisitzer und ihre Aufgaben sind Klaus Bonkhoff jun., Michael Wenige (Effektenverwalter), Alexander Kröger (1. Kompanie) und Cedric Neugebauer (Musik und Veranstaltungen).

Disco wird gut angenommen

Bei den Berichten zuvor hatte Stephan Hölscher für den Vorstand informiert, dass man froh sei, an der Disco beim Schützenfest festgehalten zu haben. Sie werde gut angenommen. Er erinnerte auch an die Fahrt auf der Santa Monika, die Schatzmeister Klaverkamp geplant und die den Verein einiges an Geld gekostet hatte. Trotzdem wies der Mann der Finanzen ein kleines Plus aus. Von aktuell 620 Mitgliedern gehören 19 dem Offizierkorps an, 73 sind Mitglied der Avantgarde, 19 bei den Kanonieren dabei und 29 in der Schießriege organisiert.

Plädoyer für den Königsschuss

Zu den Versammlungsgästen gehörte natürlich Imperator Norbert Rüschenschmidt, Kaiserin Marita Rüschenschmidt und ihr Hofstaat. Der dreifache Triumphator warb für den Königsschuss. Eine Umfrage dazu hatte wenige Eingaben zur Folge. „Wir werden das im Vorstand in Ruhe diskutieren“, versprach Präsident Reckel auch für die Beiträge bei der Versammlung, die von Vorschlägen bis zu Unverständnis für eine öffentliche Diskussion reichten. Ein Tenor auf jeden Fall: Die Bürgerschützen bieten ein attraktives Programm, das nicht hinter eine Diskussion übers Vogelschießen zurücktreten solle und dürfe.

Bei den Terminen für das nächste Jahr steht fest, dass die neue Majestät einen Besuchstermin weniger im Kalender eintragen muss. Denn das Jubiläum der Bürgerschützen Davensberg und das Herberner Bürgerschützenfest fallen aufs gleiche Wochenende.

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