Heimatfreunde gemeinsam beim plattdeutschen Abend
Vereine bündeln ihre Kräfte

Ascheberg -

Die Heimatvereine der drei Ortsteile wollen stärker zusammenrücken, um damit ihre Kräfte zu bündeln. Mehr Gemeinsamkeit erwies sich schon beim Plattdeutschen Abend als belebend.

Dienstag, 19.11.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 17:58 Uhr
Volles Haus hieß es beim ersten gemeinsamen plattdeutschen Abend, zu dem der Heimatverein Ascheberg auch den Herberner und Davensberger Heimatverein eingeladen hatte. Den musikalischen Part übernahmen die singenden Kiepenkerle Heinz Lepping und Friedhelm Greive (kleines Bild).
Volles Haus hieß es beim ersten gemeinsamen plattdeutschen Abend, zu dem der Heimatverein Ascheberg auch den Herberner und Davensberger Heimatverein eingeladen hatte. Den musikalischen Part übernahmen die singenden Kiepenkerle Heinz Lepping und Friedhelm Greive (kleines Bild). Foto: tani

Klar erfordert es Mut, neue Wege zu beschreiten. Aber der wird dann oft auch belohnt. So wie am Montagabend. Die Festscheune der Familie Frenking war voll. Und das lag sicherlich auch daran, „dass das Miteinander bei diesem Plattdeutschen Abend des Heimatvereins Ascheberg im Fokus steht“, wie es Kiepenkerl Martin „Boat“ Weiß in seiner Begrüßungsansprache so treffend formulierte. In diesem Fall das Miteinander der drei Heimatvereine in der Gemeinde Ascheberg.

Denn die machten am Montagabend irgendwie gemeinsame Sache. Initiator war der Vorstand des Ascheberger Heimatvereins. Plattdeutscher Abend mal anders. Gemeinsam eben. In einem Ambiente, in dem ausreichend Platz zur Verfügung stand und mit einem Programm, das nicht nur bestens unterhielt, sondern wahre Beifallsstürme nach sich zog.

Die singenden Kiepenkerle gestalteten den musikalischen Rahmen.

Die singenden Kiepenkerle gestalteten den musikalischen Rahmen. Foto: tani

Das Miteinander wird auch beim Programm deutlich

Ach ja, auch beim Programm wurde das Miteinander deutlich. Denn mit Agnes Koch und Hildegard Wobbe lasen nicht nur zwei plattdeutsche Experten aus Ascheberg. Nein, Christel Homann und Elisabeth Wessel trugen von Herberns Seite unterhaltsam zum Erfolg bei. Eine Tatsache, die auch dem Heimatvereinsvorsitzenden von Herbern, Egon Zimmermann, sichtlich gefiel. „Uns hat diese Einladung sehr gefreut. Und das Miteinander das begrüßen wir, denn genau das ist es, was die drei Vereine auch in punkto Mitglieder weiterbringen kann.“

Uns hat diese Einladung sehr gefreut.

Egon Zimmermann, Heimatverein Herbern

Beteiligung übertrifft Erwartungen

Ebenso begeistert über den Erfolg des ersten gemeinsamen Abends war die Ascheberger Vorstandsspitze. Hubert Wobbe und sein Stellvertreter Heinz Frenster hätten mit solch einer großen Beteiligung gar nicht gerechnet. „Es zeigt aber, das wir da auf dem richtigen Weg sind“, so Frenster.

Der Plattdeutsche Abend, der übrigens musikalisch von den singenden Kiepenkerlen Heinz Lepping und Friedhelm Greive untermalt wurde, wird wohl noch lange nachhallen. Gleichzeitig ist er Ansporn, weitere neue Wege zu erschließen.

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