Benefizkonzert in Pfarrkirche
Luftwaffe landet in St. Lambertus

Ascheberg -

Das gut 60 Mitglieder starke Luftwaffenmusikkorps entfaltete in der Pfarrkirche St. Lambertus opulenten Orchesterklang. Ein musikalischer Genuss, der nicht nur die Besucher erfreut. Denn der Erlös kommt der Bürgerstiftung zugute.

Mittwoch, 20.11.2019, 14:58 Uhr aktualisiert: 25.11.2019, 16:26 Uhr
Das Luftwaffenmusikkorps Münster unter Leitung von Christian Weiper gastierte auf Einladung der Bürgerstiftung Ascheberg in der Lambertuskirche.
Das Luftwaffenmusikkorps Münster unter Leitung von Christian Weiper gastierte auf Einladung der Bürgerstiftung Ascheberg in der Lambertuskirche. Foto: nico

Opulenter Orchesterklang für einen guten Zweck erfüllte am Dienstagabend die Pfarrkirche St. Lambertus. Zu Gast war das Luftwaffenmusikkorps Münster, das auf Einladung der Bürgerstiftung Ascheberg zu einem eindrucksvollen Benefizkonzert aufspielte.

„Wir sind bis in die Haarspitzen motiviert“, ließ Oberstleutnant Christian Weiper das Publikum in der voll besetzen Lambertuskirche wissen – und hören. Denn unter seiner Leitung entfaltete das gut 60 Mitglieder starke Luftwaffenmusikkorps im Altarraum die ganze Klangfülle seiner Instrumente und gab mit dem sinfonischen Huldigungsmarsch aus Edvard Griegs „Sigurd Jorsalfar“ einen kraftvollen pompösen Einstand. „Mit dieser Komposition des Norwegers wollen wir die Akustik dieser Kirche testen“, erklärte Weiper, der dem Korps seit 2015 den Ton angibt. Dass dieses nicht nur mit Intensität, sondern auch mit zarten und leisen Tönen überzeugen kann, wurde bei der Luther-Choralfantasie von Christian Sprenger hörbar, ebenso wie den „East Coast Pictures“ von Nigel Hess, die eine Szenerie von Frieden und Ruhe zeichnen.

Sängerin Christina Harpers unterstützte das Ensemble.

Sängerin Christina Harpers unterstützte das Ensemble. Foto: nico

Dass das Luftwaffenmusikkorps Münster ausgezeichnete Musiker und Musikerinnen in seinen Reihen vereint, zeigte sich auch bei der Romanze von Schostakowitsch aus dem Film „Gadfly“, deren berührendes Klarinettensolo Feldwebel Lulzim Bucaliu interpretierte.

Kirchenkonzert mit erweitertem Repertoire

Obwohl sich die Programmauswahl im Rahmen eines Kirchenkonzerts bewegte, zeigte das sinfonische Blasorchester seine große musikalische Bandbreite: ob beim „Hallelujah“ mit Sängerin Christina Harpers, dem majestätischen Triumphmarsch aus „Aida“ oder „Send in the Clowns“ aus dem Musical „A little Night Music“. Die abwechslungsreichen Darbietungen des Korps umrahmten einen Block des „Airfourcejazz“-Ensembles, geleitet von Hauptfeldwebel Cajus Weinitschke, das unter anderem mit originellen Interpretationen eines klassischen Chorals überraschte.

Ausklang gemeinsam mit dem Publikum

Den Ausklang des Konzerts gestaltete das Orchester gemeinsam mit dem Publikum: Zusammen ließ man „Großer Gott wir loben dich“ erklingen. Der begeisterte Applaus der Zuschauer veranlasste das Luftwaffenmusikkorps noch zu einer Zugabe: Mit Musik von Beethoven setzt es einen grandiosen Schlusspunkt. Für den Hörgenuss bedankten sich die zahlreichen Besucher mit Spenden.

„Der Erlös dieses Konzerts wird in voller Höhe Ascheberger Bürgern zugutekommen“, versprach Reinhard Hartwig, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

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