Drei neue Bürgerbus-Fahrer
Motiviert hinter dem Steuer

Ascheberg -

Der Bürgerbusverein hat keine Probleme, Ehrenamtliche als Fahrer zu gewinnen. Gleich drei neue sind ins Team aufgenommen worden.

Mittwoch, 20.11.2019, 17:58 Uhr
Als Vertreter des Vorstandes des Bürgerbus-Vereins übergaben Joseph Streyl (l.), Brigitte Bleckmann, Walter Sobbe (3.v.r.) und Jan Jungeilges (2.v.r.) die Ausstattung an die neuen Fahrer Wolfgang Müller (v.l.), Günter Wentker und Manfred Heubrock.
Als Vertreter des Vorstandes des Bürgerbus-Vereins übergaben Joseph Streyl (l.), Brigitte Bleckmann, Walter Sobbe (3.v.r.) und Jan Jungeilges (2.v.r.) die Ausstattung an die neuen Fahrer Wolfgang Müller (v.l.), Günter Wentker und Manfred Heubrock. Foto: di

Joseph Streyl , Vorsitzender des Bürgerbusvereins Ascheberg, und seine Mitstreiter schauen genau, dass die Kopfzahl im Kader passt. Eben dies ist abermals gelungen. Denn das Team der Bürgerbus-Fahrer bleibt bei einer Zahl von 27 Ehrenamtlichen, die gerne und gut ausgebildet am Steuer Platz nehmen. Stammfahrgäste sind am Mittwoch auf neue Gesichter in der Bürgerbus-Montur gestoßen.

Seine erste Tour absolvierte Manfred Heubrock. Als er, von Davensberg kommend, an der Appelhofstraße anhielt, bildeten Streyl und weitere Vorstandsmitglieder eine Art Empfangskomitee. Doch nicht nur Heubrock, der von Walter Sobbe für den neuen Job begeistert worden war, bekam seine Ausstattung im einheitlichen Design des Bürgerbusvereins überreicht. Mit Günter Wentker (von Peter und Brigitte Bleckmann „angeworben“) und Wolfgang Müller (rekrutiert von Bernhard Wittenbrink) greifen zwei weitere „Chauffeure“ ab Dezember ins Lenkrad.

Einsatz fürs Gemeinwesen wird gerne übernommen

Alle drei Neuen im Team, aus dem dieselbe Anzahl ausgeschieden war, treibt dieselbe Motivation an: Sie wollen sich für die Gemeinschaft einsetzen. „Ich halte es für wichtig, mich ehrenamtlich zu engagieren“, sagt Heubrock und unterstreicht seine Überzeugung, dass der Bürgerbus Menschen Mobilität beschert, die sonst keine Möglichkeit hätten, von A nach B zu kommen. Dass er sich in Altersteilzeit befindet, gebe ihm die Chance, Zeit für den Bürgerbus einzusetzen, so Heubrock.

Das Korsett des Arbeitslebens haben auch Wolfgang Müller und Günter Wentker abgeschüttelt. Sie freuen sich, den Dienst für die Allgemeinheit zu übernehmen. Denn dabei treffe man neue Leute, es mache Spaß, Auto zu fahren und die Kameradschaft im Fahrer-Kader sei ausgeprägt.

Bis jetzt haben wir nie Probleme gehabt.

Joseph Streyl über die Fahrer-Akquise

Der zeitliche Aufwand ist überschaubar: Zwei Schichten (fünf Stunden) übernehmen die Fahrer pro Monat. Streyl, der den Neuen am Steuer ein herzliches Dankeschön mit auf den Weg gab, bekundete, dass es für den Bürgerbusverein Ascheberg bislang keine Probleme gebe, Fahrer zu finden. „Bis jetzt haben wir nie Schwierigkeiten gehabt“, so sein Resümee.

Einen Wunsch äußert der Vorsitzende dennoch: Dass auch wieder Frauen den Bürgerbus lenken.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7079455?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Nachrichten-Ticker