Konzert in St. Lambertus Ascheberg
Klangvolles im besonderen Licht

Ascheberg -

Ruhig wandern die Lichtkegel über Säulen und Gewölbe der Pfarrkirche St. Lambertus, fangen die Blicke der Besucher ein und lenken sie auf immer wieder neue Stellen im Gotteshaus.

Montag, 25.11.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 27.11.2019, 16:20 Uhr
Der Kirchenchor St. Lambertus unter Leitung von Andrea Thül-Reddig präsentierte stimmgewaltig „Klangvolles in besonderem Licht“. Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“.
Der Kirchenchor St. Lambertus unter Leitung von Andrea Thül-Reddig präsentierte stimmgewaltig „Klangvolles in besonderem Licht“. Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“. Foto: nico

Ruhig wandern die Lichtkegel über Säulen und Gewölbe der Pfarrkirche St. Lambertus, fangen die Blicke der Besucher ein und lenken sie auf immer wieder neue Stellen im Gotteshaus. Mal erstrahlt eine Statue in blau und lila, mal wird ein Gemälde orange-rot in Szene gesetzt, zieren Lichtpunkte den Altarraum. „Sie werden überrascht sein, wie anders unsere Kirche aussehen kann“, versprach Tobias König vom Kirchenchor St. Lambertus Ascheberg den zahlreichen Besuchern, die das Gotteshauses am Sonntag bis in die hinteren Reihen füllten. Sie sahen ihre Kirche im neuen Licht und erlebten eine Zeitreise durch verschiedene Jahrhunderte und Stile der Kirchenmusik. Dazu hatte die Kirchengemeinde St. Lambertus unter dem Titel „Licht für alle - Klangvolles in besonderem Licht“ eingeladen.

Dabei präsentierte der Kirchenchor St. Lambertus unter Leitung von Andrea Thül-Reddig ein anspruchsvolles Programm aus verschiedensten Genres von Renaissancemusik über Choralgesänge bis zu einem mitreißend vorgetragenen modernen Popsong („One of us“) oder dem titelgebenden zeitgenössischen Werk „Du bist Licht für alle“ von Peter Reulein.

Rahel Schmitt ließ das Prelude aus der Bachschen Cello-Suite Nr. 2 erklingen.

Rahel Schmitt ließ das Prelude aus der Bachschen Cello-Suite Nr. 2 erklingen. Foto: nico

Auch der Jugendchor „Voices for life“ unter Leitung von Andrea Janning und Andrea Thül-Reddig brachte Werke zu Gehör, die abseits der bekannten Pfade der klassischen Gottesdienst-Musik liegen. „Geboren um zu leben“ von Unheilig oder Eric Claptons berührendes „Tears in heaven“ gehörten dazu. Gefühlvoll interpretiert fügten sie sich treffend in den Rahmen der Lichtnacht.

Der Kirchenchor St. Lambertus unter Leitung von Andrea Thül-Reddig präsentierte stimmgewaltig „Klangvolles in besonderem Licht“.

Der Kirchenchor St. Lambertus unter Leitung von Andrea Thül-Reddig präsentierte stimmgewaltig „Klangvolles in besonderem Licht“. Foto: nico

Insbesondere die harmonische Mischung aus alter Musik und Liedern, die keine sakral-musikalische Alltagskost sind, machte den Reiz des Konzertes aus. Dazu gehörten auch die besonderen Klänge, die das junge Ensemble „Brasstastic five“ mit Simon Paul Erpenbeck, Laurenz Weining, Manuel Schupelius, Jost Weining und Felix Scholz servierte: Es füllte das Gotteshaus mit festlichen Bläsertönen und gefiel insbesondere mit einer originellen Version von „Frère Jaques“.

Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“.

Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“. Foto: nico

Musikalische Akzente setzten zudem Alexander Gabriel, der den Kirchenchor am Klavier begleitete, Marinus Schmitt, der mit Orgelklängen aus „Etoile du soir“ von Vierne Besucher in eine meditative Stimmung trug und Rahel Schmitt (Violoncello), die mit dem sensibel gespielten Prelude aus der Bachschen Cello-Suite Nr. 2 glänzte.

In faszinierende Lichtstimmungen getaucht konnte man am Sonntag die Lambertuskirche beim Konzert „Licht für alle“ erleben.

In faszinierende Lichtstimmungen getaucht konnte man am Sonntag die Lambertuskirche beim Konzert „Licht für alle“ erleben. Foto: nico

Für die Lichttechnik, die das Kirchenschiff in verschiedenste faszinierende Stimmungen tauchte, zeichneten Andreas Meinardus und Carsten Beermann verantwortlich.

Das klangvolle „Licht für alle“ bezauberte mit einzigartiger Atmosphäre, sowohl musikalisch als auch optisch. Es ließ Besucher den Kopf in den Nacken legen, Herz und Ohren öffnen und ihre Begeisterung am Ende mit anhaltendem stehenden Applaus ausdrücken.

Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“.

Der Jugendchor „Voices for life“ ergänzte das Konzert unter anderem mit einem gefühlvollen „Tears in heaven“. Foto: nico

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