Volksbank-Vorstand hat Dienst angetreten
Oliver Heike lernt seinen neuen Arbeitsplatz kennen

Ascheberg -

Oliver Heike wirkt entspannt. „Ich bin hier gut angekommen“, sagt das neue Vorstandsmitglied der Volksbank Ascheberg-Herbern.

Donnerstag, 28.11.2019, 20:00 Uhr
Oliver Heike ist von der Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen nach Ascheberg gewechselt.
Oliver Heike ist von der Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen nach Ascheberg gewechselt. Foto: hbm

Oliver Heike wirkt entspannt. „Ich bin hier gut angekommen, die Kollegen haben mich gut aufgenommen. Es fühlt sich alles richtig an“, sagt das neue Vorstandsmitglied der Volksbank Ascheberg-Herbern. Noch ist der Mann aus Enniger aus einem Nebenbüro zum WN-Gespräch geholt worden. Wenn Vorstandssprecher Herbert Holzhinrich sein Büro geräumt hat, wird Heike umziehen.

Der 4. November war durchaus ein historischer Tag für die Volksbank Ascheberg-Herbern, denn Wechsel im Vorstand sind selten. Heike kam an einem Tag, in dem die Genossenschaftsbank erstmals ohne Personal in Davensberg auskommen musste. Natürlich hat der Bänker die ersten Runden durch die Bank gedreht. „Ich habe aber auch schon erste Gespräche geführt, als ich über den Markt gegangen bin“, berichtet Heike über einen offenen Empfang durch die Bürger außerhalb der Bankmauern.

Wer auf die Idee kommt, die Volksbank hätte Kosten sparen und auf ein zweites Vorstandsmitglied verzichten können, stößt auf ein Kopfschütteln. „Es gilt das Vier-Augen-Prinzip. Wir müssen zu Zweit arbeiten“, erklärt Christiane Reher , die künftig mit Heike das Führungsduo der Volksbank bildet. Die Hartwig-Nachfolgerin schiebt nach: „Wir werden als Team gleichberechtigt arbeiten.“ Reher wird für den Markt zuständig, Heike für die Marktfolge und damit 1:1 die Aufgaben Holzhinrichs etwa in der Organisation des Bankenalltags und des Controllings übernehmen.

Beruflich startete Oliver Heike nach dem Abitur auf dem St.-Michael-Gymnasium in Ahlen eine Lehre bei der Dresdener Bank, bei der er 15 Jahre arbeitete. Der Wechsel 2004 zur Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen in seinem Dorf Enniger „war ein echter Kulturschock, weg von Banken, deren Kunden Nummern sind“, hin zu schnellen und flexiblen Entscheidungen in überschaubaren Kundenbeziehungen. 2010 wurde Heike in den Vorstand der Volksbank berufen, deren Zahlen etwa halb so groß sind wie in Ascheberg.

Der 50-Jährige ist verheiratet, Vater einer Tochter, und begeisterter Sportler. Als Fußball-Torhüter war er für LR Ahlen aktiv. Tennis und Tischtennis spielt er im Verein. Heute unterstützt er die auf dem Familienpony reitende Tochter. Heike ist Vorsitzender des SuS Enniger und dem Schützenwesen eng verbunden.

Eine kleine Zukunftsentscheidung haben Heike und Reher schon gefällt: Ab 1. Januar 2020 steht es den Mitarbeitern frei, ob sie mit einer Krawatte zum Dienst in der Volksbank erscheinen.

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