Neue Rettungswache in Ascheberg
Trübe Aussichten für die Zeitpläne

Ascheberg -

Der Alltag hat den Optimismus der beteiligten Akteure des Kreises Coesfeld längst eingeholt: Der Bau der Rettungswache an der Herberner Straße verzögert sich.

Freitag, 29.11.2019, 10:00 Uhr
An der neuen Rettungswache in Ascheberg wird zwar intensiv gearbeitet, aber das prognostizierte Ende der Bauzeit rückt weiter nach hinten.
An der neuen Rettungswache in Ascheberg wird zwar intensiv gearbeitet, aber das prognostizierte Ende der Bauzeit rückt weiter nach hinten. Foto: hbm

Der Alltag hat den Optimismus der beteiligten Akteure des Kreises Coesfeld längst eingeholt: Der Bau der Rettungswache an der Herberner Straße war beim ersten Spatenstich Anfang März mit dem Stempel „Fertig Ende Oktober“ versehen worden. Weil der Stahlbauer mehr Zeit benötigte, wurde das Datum auf Ende des Jahres korrigiert. Zweifel an diesem Ziel, die sich beim Blick auf das Gebäude neben der Grashüpfer-Kita ergeben, bestätigt Christoph Hüsing . Der Sprecher des Kreises Coesfeld berichtet von Verzögerungen bei drei Haupt- und Ausbaugewerken. Damit verschiebt sich das geplante Bauende auf Ende März 2020.

„Wir haben weiter mit der überhitzten Baukonjunktur zu kämpfen“, erklärt Hüsing. Für Rohbau, Fenster und Fassaden seien zwar Angebote eingegangen. Die hätten aber nicht in dem erforderlichen Zeitrahmen gelegen. Die Ausschreibungen seien zurückgenommen worden. Bei Rohbau und Fenstern sei die erneute Ausschreibung inzwischen erfolgreich gewesen. Die Fassadenarbeiten müssten noch vergeben werden.

Offen, so Hüsing auf Nachfrage, seien bei den großen Ausschreibungsarbeiten noch der Bereich Garten- und Landschaftsbau. Dazu müssten Fliesen- und Malerarbeiten noch vergeben werden.

Feuerwehr und Rettungswache werden an der Lüdinghauser Straße für einen Hit-Markt Platz machen. Letzte Information zum Umzug der Feuerwehr: Mitte Februar. „Wir haben gerade mit den Möbeln die letzte Ausschreibung draußen. Wenn sie abgeschlossen ist, werden wir noch einmal auf den Termin schauen. Bisher passt er“, erklärt Fachbereichsleiter Thomas Stohldreier auf WN-Anfrage,

Neben dem Umzug der beiden Hilfsdienste muss für den Neubau das Bauleitverfahren abgeschlossen sein. Das Ende dürfte aktuell nicht vor Ende März zu erreichen sein, so dass die Verzögerungen des Kreises bisher nicht auf das Gesamtprojekt durchschlagen. Zumal für den Bau des Vollsortimenters nach dem Vorliegen von Baurecht durch den Kreis eine Genehmigung zu erteilen ist.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7095796?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F158%2F
Erste Fahrt im verlängerten „Rhein-Haard-Express“
Haben gut lachen im RE2 (von links): MdL Burkhard Jasper, Minister Reinhold Hilbers, Minister Hendrik Wüst und DB-Konzernbevollmächtigter Werner Lübberink. Da wissen sie noch nicht, dass sie verspätet in Osnabrück eintreffen werden.
Nachrichten-Ticker