Ascheberg trifft sich
Italienisches Flair vor dem Advent

Ascheberg -

Domenico de Angel und Andrea TiAmo sorgen auf dem Katharinenplatz für Stimmung. Trotz Nikolausmützen dominierte eher italienisches Flair.

Freitag, 29.11.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 16:35 Uhr
Das Stimmungsbarometer stand bei der winterlichen Ausgabe von „Ascheberg trifft sich“ ganz oben. Musikalisch brachten Domenico de Angel und Andrea TiAmo (l.) richtig Bewegung ins Spiel.
Das Stimmungsbarometer stand bei der winterlichen Ausgabe von „Ascheberg trifft sich“ ganz oben. Musikalisch brachten Domenico de Angel und Andrea TiAmo (l.) richtig Bewegung ins Spiel. Foto: Nitsche

Es war nasskalt am Donnerstagabend. Zugegeben. Aber auf dem Katharinenplatz störte das niemanden. Im Gegenteil, da wurde getanzt und gelacht, das Stimmungsbarometer stand definitiv ganz weit oben. Ob es an dem italienischen Flair lag, das Domenico de Angel und Andrea TiAmo da musikalisch versprühten? Irgendwie schien das der Fall, denn die begeisterten Gäste verliehen der winterlichen Auflage von Ascheberg trifft sich in der Tat das Prädikat: „Affengeil“.

Initiator Lutz Walter war mit der Abschluss-Veranstaltung auf jeden Fall zufrieden. „Ganz ehrlich, heute Mittag beim Aufbau dachte ich, die Welt geht unter“, gab er zu. Aber Petrus hatte ein Einsehen mit ihm und dem Veranstalter Ascheberg Marketing. Abends blieb es trocken. Und das lockte dann auch Debütanten auf den Plan. Der Damen-Kegelclub „Die Sandroller“ steuerte den Katharinenplatz an. Und keine von ihnen hielt es auf den Plätzen. Nein, da war ganz schnell Bewegung im Spiel. Die Damen hatten sichtlich Spaß. „Ja, wir haben mittlerweile sehr viele Stammgäste, aber heute habe ich auch viele neue Gesichter entdeckt“, freute sich Walter. Martin Bußkamp, Geschäftsführer Ascheberg Marketing, war ebenso zufrieden wie Lutz Walter. „Es ist so toll, dass die Ascheberger uns bei dieser Veranstaltung die Stange halten“, bilanzierte er und kündigte an: „Auch 2020 trifft sich Ascheberg wieder.“ Dann zwar nicht wie in diesem Jahr insgesamt sieben Mal, „sondern fünf Mal im Sommer und einmal im Dezember“, ergänzte Lutz Walter. Drei Jahre „Ascheberg trifft sich“ sind es nunmehr. 2020 gibt es die vierte Auflage, „und da kann man dann ja schon von einer Traditionsveranstaltung sprechen“, so Bußkamp. Während die Beiden Bilanz zogen, hatten die Musiker ein kreatives Pläuschchen eingelegt. Und die Besucher? Die konnten es gar nicht mehr abwarten, bis die Pause um war. „Endlich, jetzt kommt wieder Bewegung ins Spiel“, freute sich eine Besucherin und legte tänzerisch los. Die meisten hielt es zunächst draußen auf dem Katharinenplatz. Für weihnachtliche Gemütlichkeit war dank kleiner Holzhütten und kulinarischer Leckereien gesorgt. Wärme bot das Zelt, das zusätzlich aufgebaut worden war. Da dankte Walter explizit der Jugendfeuerwehr Ascheberg für die Unterstützung. Die Gäste genossen das vorweihnachtliche Flair und die gute Stimmung. Die „Sandroller“, ihres Zeichens die Debütanten des Abends, waren mehr als begeistert und schlossen eine Wiederholungstat im kommenden Jahr nicht aus.

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