Angebot der Kolpingsfamilie Ascheberg
Männer geben am Kochtopf gute Figur ab

Ascheberg -

Zehn Männer und ein „verschleiertes Bauernmädchen“ – ein besonderes Treffen gab es im Ascheberger Pfarrheim.

Samstag, 30.11.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 16:35 Uhr
Nein, viele Köche verderben nicht den Brei, so das Resultat des ersten Männerkochabends der Kolpingsfamilie. Gabi Heineke leitete die Köche an.
Nein, viele Köche verderben nicht den Brei, so das Resultat des ersten Männerkochabends der Kolpingsfamilie. Gabi Heineke leitete die Köche an. Foto: tani

Man(n) ist ja pragmatisch, wenn es ums Kochen geht. Da bringt er nicht nur Küchenutensilien, sondern gleich auch die Kabelrolle mit. Schließlich weiß man ja nie. Selbstverständlich fehlt auch das erklärte Motto nicht, wenn man(n) dann schon zum Kochlöffel greift. In diesem Falle lautete das: „Vorbereiten, zubereiten, konsumieren und amüsieren“.

Gesagt, getan. Ganz einfach. Der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz. Schließlich ist das Prädikat Kochen nicht ausschließlich den Damen vorbehalten, wie gleich zehn Männer beim ersten Männerkochabend der Kolpingsfamilie Ascheberg eindrucksvoll unter Beweis stellten. Die Speisekarte war dabei erlesen. Zander auf Feldsalat, eine samtige Linsensuppe und zur Hauptspeise Wildtöpfchen, hausgemachte Spätzle und Rosenkohl. Logisch, dass dabei erst einmal eine Menge an Vorbereitungen anfielen. Gemüse putzen und schnibbeln inklusive. Und auch das Dessert kam nicht ohne Vorbereitungen aus. Dabei machten Lukas Mangels und Bernhard Dörnemann gemeinsame Sache. Erste Maßnahme: Eine Menge Äpfel schälen. Zwei Kilo, um genau zu sein. Denn ohne diese kommt ein „verschleiertes Bauernmädchen“ nicht aus. Wie jetzt? Verschleiertes Bauernmädchen? Ja der eigentliche Name dieses Kult-Winterdesserts lautet Tilslorte-Bondepiker. Denn in Norwegen gilt diese Nachspeise als I-Tüpfelchen bei einem Festmahl.

Gabi Heineke gab Tipps beim Männerkochabend.

Gabi Heineke gab Tipps beim Männerkochabend. Foto: tani

„Wieder etwas gelernt“, grinst Lucas und zerkleinert eifrig weiter die Äpfel. Er ist mit seinem Vater Karl gekommen. Der wiederum ist nach der spektakulären Smarties-Verlosung mit Wolfgang Puck in einem Team gelandet. Gabi Heineke, die dieses Männerkochen anleitete, hat bei der Zubereitung auf Teamarbeit gesetzt. Während sie hier und da Hilfestellungen leistete, hat Gisela Hacke, die den ersten Männerkochabend übrigens organisiert hatte, für den entsprechenden Rahmen gesorgt. Schließlich isst das Auge ja mit. Beppo König kämpft unterdessen mit dem Fisch. Warum? „Weil ich Spaß daran habe und auch zu Hause gerne koche“, verrät er. Teamkollege Heinz Hülsmanns Beweggrund ist da vergleichsweise unterhaltsam. „Ich mache jetzt diesen Lehrgang mit, weil meine Frau das zu Hause besser kann“, erzählt er schmunzelnd. Auch Wolfgang Puck, der Dank Heinz Hülsmann in der Kolping-Küche gelandet ist, ist begeistert. Ebenso wie Martin Betker, Daniel Hegemann und Thomas Schmidt findet er: „Die Geselligkeit beim gemeinsamen Kochen ist einfach unbezahlbar.“ Es hat allen Spaß gemacht und eindrucksvoll stellt man(n) dann später unter Beweis: Das was Frau kann, kann er auch. Denn der Kochabend der Kolpingfrauen hat die Männer dazu bewogen es ihnen gleichzutun. Mit genauso viel Spaß und Unterhaltung. Und kochtechnisch standen sie den Damen dabei in nichts nach. Die Begeisterung war riesig und eine Wiederholungstat wollte niemand ausschließen.

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