Förderschule
CDU begrüßt Plan der Jugendhilfe

Ascheberg -

Pläne der Jugendhilfe Werne, eine private Förderschule zu errichten, findet die CDU-Fraktion des Ascheberger Gemeinderates gut.

Sonntag, 01.12.2019, 16:00 Uhr
Seit dem Ende der Burgschule sind die Wege für Förderschüler länger geworden.
Seit dem Ende der Burgschule sind die Wege für Förderschüler länger geworden. Foto: hbm

Die Initiative der Jugendhilfe Werne, im Südkreis eine private Förderschule aufzubauen, wird die CDU-Fraktion mit ganzer Kraft unterstützen. „Es ist inakzeptabel, dass unsere Förderschüler morgens und nachmittags eine Stunde im Bus verbringen müssen. Auch die Bevölkerung hat dafür kein Verständnis,“ erklärt Cornelia Pelster, Mitglied im Schulausschuss.

Gemeinsam mit den anderen Südkreisgemeinden kämpft die CDU Ascheberg weiterhin für eine wohnortnahe Beschulung der Förderschüler. Deshalb soll die Jugendhilfe Werne in den nächsten Schulausschuss eingeladen werden, um deren Konzept vorzustellen und über den dann aktuellen Stand dieses Vorhabens zu berichten.

„Wir appellieren an den Kreis, über den Schulentwicklungsplan, der dem Bedarf der Förderschüler des Südkreises wirklich nicht gerecht wird, in der nächsten Kreistagssitzung noch nicht zu beschließen, um den Teil, den die Jugendhilfe Werne möglicherweise hier mit dem Angebot beider Förderschwerpunkte Lernen und emotionale, soziale Entwicklung einbringen kann, mit in den Plan des Kreises aufzunehmen. Es ist gut, dass die Förderschüler des Nordkreises in den bekannten Standorten wohnortnah beschult werden können und damit besser, als es vorher der Fall war. Das erkennen wir ausdrücklich an, aber mit dem gleichen Anspruch kämpfen wir auch für alle unsere Schüler, die nun wesentlich schlechter gestellt sind als bisher, und das, obwohl die neue Landesregierung uns flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten in diesem Bereich eröffnet,“ so Maria Schulte-Loh, schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Durch das Auslaufen der Förderschule Lernen in Davensberg und den Wegzug der Astrid-Lindgren-Schule aus Lüdinghausen nach Nottuln sei im Südkreis eine Lücke entstanden, die Regelschulen nach deren klaren Aussagen nicht schließen könnten. Dabei kämen allzu oft alle zu kurz, die Regel- als auch die Förderschüler. Betroffene Kinder und deren Eltern müssen aber immer im Mittelpunkt stehen.

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