Dankeschönabend für die Recyclinghofhelfer
372 Mulden ehrenamtlich befüllt

Ascheberg -

Die Biotonne reichte dieses Jahr in vielen Haushalten aus. Das spürten die Helfer an der arbeitsreichsten Mulde des Recyclinghofes.

Dienstag, 03.12.2019, 19:00 Uhr
Grünabfälle wurden in diesem Jahr deutlich weniger zum Recyclinghof gebracht, dafür stieg die Menge in den Bitonnen an. Zuerst präsentierte Birgit Rebsch Zahlen und Fakten zum Abfall und Recyclinghof, dann servierte die Verwaltungsmitarbeiterin den Ehrenamtlichen Schnittchen.
Grünabfälle wurden in diesem Jahr deutlich weniger zum Recyclinghof gebracht, dafür stieg die Menge in den Bitonnen an. Zuerst präsentierte Birgit Rebsch Zahlen und Fakten zum Abfall und Recyclinghof, dann servierte die Verwaltungsmitarbeiterin den Ehrenamtlichen Schnittchen. Foto: von Boeselager

Ehrenamtlichen Marathonläufern dankte Bürgermeister Dr. Bert Risthaus am Montagabend im Ascheberger Rathaus. Die Helfer an den beiden Recyclinghöfen der Gemeinde Ascheberg sind nicht nur an jedem Samstag im Jahr vor Ort, um Grünabfall, Bauschutt und Co. anzunehmen. Die Herberner feiern in diesem Jahr das 25-Jährige des Recyclinghofes, die Ascheberger haben es ein Jahr vorher getan. Wie nimmermüde die Ehrenamtlichen sind, zeigt ein Blick auf die Statistik, die Birgit Rebach, Sachbearbeiterin im Ascheberger Rathaus präsentierte. In den ersten zehn Monaten des Jahres sind 372 Mulden befüllt worden, eine mehr als im Vorjahr. Die Arbeit auf den Höfen hat sich nur leicht verschoben. Für den Grünabfall reichten 87 Mulden, ein Jahr vorher waren es noch 98 gewesen. Die erfahrenen Helfer vermuten, dass der wieder trockene Sommer seine Spuren hinterlassen hat. Für Rasenschnitt, der früher oft in den Mulden landete, reichte vermutlich die heimische Biotonne. „Dort haben wir ein Plus zu verzeichnen“, informierte Rebsch.

Deutlich im Plus liegen die Annahme von Altpapier und Bauschutt. Das wurde als Indiz fürs intensivere Renovieren gewertet. „Dafür spricht auch ein Plus beim Sperrmüll. Ich habe von Remondis auch die Information, dass es in den nächsten Wochen noch einige Sperrmüll-Touren geben wird. Das ist deutlich mehr geworden“, berichtete Rebsch.

Zum Rückgang von Klein- und Kühlgeräten sowie Informationstechnik kam aus der Runde ein „Da ist besser gepackt worden“. Soll heißen: Durch geschicktes Stapeln sind mehr Monitore, PCs, Fernseher und Staubsauger in den Mulden untergebracht worden. Zudem wurde vermutet, dass die Container für Kleingeräte besser genutzt wurden.

Gewichtsmäßig rangiert der Bauschutt mit 635,41 Tonnen (plus 47 Tonnen) vor dem Grünabfall mit 373,89 Tonnen (minus 74 Tonnen, was dem Gewicht des abgegebenen Altmetalls und der Großgeräte entspricht).

Beim Dankeschön im Bürgerforum servierten Rebsch, Peter Kaufmann und Gesche Ahmann Schnittchen und Getränke, die Remondis gesponsert hatte. Die Busfahrt der Herberner nach Ascheberg hatte die SPD organisiert. Auf dem Heimweg nahmen die gut 50 Helfer traditionell ein kleines Geschenk mit. In diesem Jahr war das kein Werkzeug, sondern ein Stoffbeutel mit Essbarem, wie einem Stollen.

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