Ausschuss berät Haushalt
Die Wünsche der Schulen

Ascheberg -

Wenn alle Wünsche der Schulen im Haushaltsplan erfüllt sind, kann man trotzdem noch nach Wünschen fragen.

Mittwoch, 04.12.2019, 20:00 Uhr
Annette Ueing ist kommissarische stellvertretende Leiterin der Mariengrundschule Herbern.
Annette Ueing ist kommissarische stellvertretende Leiterin der Mariengrundschule Herbern. Foto: hbm

Die Ascheberger Verwaltung hat die Wunschzettel der Schulen abgearbeitet und alle Begehren im Haushaltsplan berücksichtigt. Das reichte den Kommunalpolitikern bei den Etatgesprächen im Schul- und Kulturausschuss nicht aus. Sie forderten ganz unverblümt zu einem „Wünsch dir was!“ auf.

Die Christdemokraten ließen Charlotte Bücker , die Leiterin der Grundschule, zuerst von den positiven Erfahrungen mit Bufdis und FSJlern als Alltagshelfern in der Grundschule berichten. Im vierten Jahr funktioniere dieses Win-Win-Modell für beide Seiten gut. Die jungen Menschen machten wertvolle Erfahrungen bei der Suche nach dem passenden Beruf. Zwei FSJler strebten nach dem Jahr den Lehrerberuf an. Die CDU-Frage, ob ein zweiter FSJler helfen würde, bejahte sie und so wurden 10 000 Euro für eine weitere Stelle in den Haushalt eingestellt. „Wenn wir sie denn besetzt bekommen“, wies Fachbereichsleiter Helmut Sunderhaus darauf hin, dass es bei den Interessenten knapp werden könne.

Für die SPD forderte Johannes Waldmann, dass bis zur Sitzung geklärt werde, wie teuer ein verdoppeln der Sozialarbeiterstunden in den Grundschulen werde. Bisher werden für die Lambertusschule in Ascheberg neun Stunden und in Davensberg 7,5 Stunden bei der Jugendhilfe Werne gebucht. Für die Marienschule Herbern sind es zehn Stunden. „Die Sozialarbeiterin hat weitere Stunden in Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Sie ist oft auf dem Sprung“, berichtete Schulleiterin Sabine Küter aus dem Alltag. An der Profilschule, wo Schulsozialarbeit im Konzept verankert sind, sind 120 Stunden zu finanzieren. Im Haushalt sind für die Schulsozialarbeit 244 000 Euro veranschlagt. Geringer fallen im nächsten Jahr die Kosten fürs Befördern der Schüler aus, weil weniger Kinder fahren. Ein Plus ergibt sich für das Umsetzen der Medienkonzepte.

Aus dem schulischen Bereich wurde auch mitgeteilt:

► Seit dem 11. November ist Annette Ueing kommissarisch mit den Aufgaben als stellvertretende Schulleiterin der Marienschule betraut worden. Nach einer sechsmonatigen Erprobungsphase werde sie dann Stellvertreterin, teilte Verwaltungsmitarbeiterin Andrea Blanke mit.

► Für das nächste Schuljahr sind in Ascheberg 76 Kinder angemeldet worden, in Davensberg sind es bisher 18 und an der Marienschule Herbern 53 Mädchen und Jungen.

► An der Lambertusschule in Ascheberg reicht der Platz nicht mehr. Der Ausschuss war der ÜBM dankbar, dass sie mit einem neuen Raumkonzept für mehr Ruhe gesorgt hat. „Das verschafft uns Luft, weil wir nicht alles auf einmal machen können“, erklärte Maria Schulte-Loh ( CDU ). Für künftige Pläne, so Blanke, sei eine Schule in Wolbeck besichtigt worden, eine weitere Besichtigung werde folgen. Erste Planungskosten seien im Haushalt eingestellt.

► Die Jugendhilfe Werne hat zugesagt, in der nächsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses ihre privaten Förderschulpläne vorzustellen.

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