Weihnachtsmarkt der Schützen am Suerbusch
Schützen wollen, dass Markt zur Tradition wird

Ascheberg -

Die Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal legte sich ins Zeug, damit die Besucher einen besinnlichen Bummel über den Weihnachtsmarkt genießen konnten. Bei den Gästen kam die dritte Auflage des Budenzaubers bestens an.

Sonntag, 15.12.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 17:08 Uhr
Keine Chance für Hektik: Die Besucher genossen den beschaulichen Weihnachtsmarkt.
Keine Chance für Hektik: Die Besucher genossen den beschaulichen Weihnachtsmarkt. Foto: tani

Den Tannenbaum geschultert, ein Lächeln im Gesicht – da trotzt man(n) doch mühelos dem Gegenwind! Schließlich ist das Prachtexemplar in munterer Weihnachtsmarktatmosphäre mit sichtlich viel Spaß erstanden worden. Zum dritten Mal hob sich am Wochenende am Suerbusch der Vorhang zum Weihnachtsbaumverkauf mit Weihnachtsmarkt der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal. Auch diese Veranstaltung war von Erfolg gekrönt.

Auch die dritte Auflage entpuppt sich als Erfolg

Ob sich da jetzt schon von Tradition sprechen lässt? Das vermochte Brudermeister Michael Frye nicht so genau zu sagen: „Ich weiß gar nicht, ab wann genau spricht man denn von Tradition? Auf jeden Fall werden wir alles daran setzen, dass daraus eine wird.“ Und da sind die Schützen – drei Samstage Dauereinsatz liegen hinter ihnen – auf dem besten Weg. „Hier ist das echt toll, der Wald, diese Kulisse, mal ganz anders, aber richtig, richtig gut“, schwärmte eine Besucherin. Ihrer Meinung schlossen sich viele an. Denn die Atmosphäre war besonders. Dafür sorgten viele Hobbykünstler mit ihren Buden, und selbst die Zehntklässler der Profilschule mischten da gerne mit. „Auf diese Weise können sie sich etwas für ihre Kasse für die Schulabschlussfeier dazu verdienen“, verriet Frye. Auch die Kirchengemeinde St. Lambertus war mit einem Stand vertreten. Verkauft wurden Baumscheiben der gefällten Kastanie aus dem Pfarrgarten für einen guten Zweck.

Weihnachtsmarkt der Schützen St. Katharina Berg und Tal

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  • Kleine Pause mit heißem Getränk: Die Jungschützen übernahmen den Transport der Tannenbäume.

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  • Fröhliche Gesichter auf dem Weihnachtsmarkt am Suerbusch.

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  • Der Nachwuchs der Ascheberger Blaskapelle begeisterte musikalisch.

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  • Zeit und Raum, um Geselligkeit zu pflegen.

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  • Seine Majestät Ludger Heubrock verdingte sich beim Weihnachtsmarkt der Schützenbruderschaft St. Katharina Berg und Tal als Ofenbevollmächtigter.

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  • Beim Weihnachtsmarkt ging es auch kreativ zu.

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  • Die Schützenbrüder hatten alle Hände voll zu tun.

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  • Der Weihnachtsbaumverkauf lief bestens am Suerbusch.

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  • Für die Kinder gab es in der Scheune ein Bastelangebot.

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  • Schöne Mitbringsel vom Weihnachtsmarkt.

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  • Wer die Wahl hat, hat die Qual - es war gar nicht so einfach, den richtigen Baum zu finden.

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  • Auch die junge Generation hat ihren Spaß.

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  • Ein bisschen Quatsch machen – das muss doch erlaubt sein.

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  • David hatte schnell seinen passenden Baum gefunden.

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Viele Lichter und mit Holz befeuerte Heizstrahler – hier übernahm mit Ludger Heubrock sogar eine amtierende Majestät die Aufgabe des Ofenbevollmächtigten – sorgten für das gemütliche Etwas. Der Nachwuchs der Blaskapelle Ascheberg sowie Sängerin Aljona Pauli mit dem Gitarristen Nick verbreiteten weihnachtliche Klänge. Die Zeit schien irgendwie still zu stehen. Von Hektik keine Spur. Gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer, Kreativität in der Bastelscheune, wärmende Getränke und kulinarische Gaumenfreude – „so lässt es sich doch aushalten“, war Ex-Brudermeister Bernhard Stiens begeistert. Jung und Alt vergnügten sich. Die Schützen hingegen krempelten die Ärmel hoch. Da wurden Tannenbäume in Netze gehüllt, die Jungschützen übernahmen auf Wunsch den Transport nach Hause. „Schon direkt zu Beginn heute Morgen um 10 Uhr, ging hier die Post ab“, so Frye. Am Samstagnachmittag mussten die Schützen für Nachschub sorgen. Kein Problem, sie waren bestens organisiert.

Ferienlager profitieren vom Erlös

Dass sich viele dort ins Zeug legten, wo andere feierten, hat einen weiteren Effekt. Denn sie alle arbeiteten für einen guten Zweck, ob die Hobbykünstler oder die Schützen. „Wir werden den Erlös des Tannenbaumverkaufs an die beiden Ferienlager von Kolping und Ministranten spenden“, verriet Frye. Logisch also, das auch diese Tatsache vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberte, als sie ihre Christbäume schulterten.

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