Erinnerung an „Wunnerdoktor“: Herbernerin musste Rolle in drei Tagen lernen
„Weihnachtsfest war im Eimer“

Herbern -

Der „Wunnedoktor“ heißt das neue Stück der Laienspielschar Herbern. 1983/1984 wurde es schon einmal aufgeführt. Damals war für Katharina Maus, wie sie sagt, „das Weihnachtsfest im Eimer“. Denn sie musste ihre Rolle in nur drei Tagen einstudieren.

Sonntag, 22.12.2019, 17:00 Uhr
Bei der Generalprobe gaben die Akteure der Laienspielschar Herbern ihrem „Wunnerdoktor“ den letzten Schliff. Premiere wird am 28. Dezember (Samstag) gefeiert.
Bei der Generalprobe gaben die Akteure der Laienspielschar Herbern ihrem „Wunnerdoktor“ den letzten Schliff. Premiere wird am 28. Dezember (Samstag) gefeiert. Foto: iss

Lachen ist die beste Medizin. Insofern dürften die Besucher des Theaterstücks „De Wunnerdoktor“ an den nächsten Wochenenden eine amüsante Heilung von den Wehwehchen des Alltags erleben. Damit das auch tatsächlich gelingt, trafen sich die Akteure der Laienspielschar Herbern zur Generalprobe am Samstag in der Aula der Profilschule.

„De Wunnerdoktor“ ist in Herbern allerdings kein Unbekannter. Denn in den 1970er Jahren und in der Spielsaison 1983/1984 wurde das Stück bereits aufgeführt. Es handelt in einem aufstrebenden Luftkurort, der einen „Wunderdoktor“ nicht brauchen kann. Darum wird der Bürgermeister Philipp Musenbrink vom opportunistischen Gemeinderat unterstützt, dem Naturheilpraktiker Jan Vosskämper das Praktizieren unmöglich zu machen. Diese und andere Gemeinheiten des Bürgermeisters nimmt Jan mit lächelnder Gelassenheit hin, denn er hat Aufzeichnungen die dem Bürgermeister nicht behagen. Dieser ist damit gezwungen, sein Verhalten zu ändern.

Die ehemalige Laienspielerin Katharina Maus , geborene Vogelsang, kann sich noch gut an die zweite Aufführung des „Wunnerdoktors“ in den 1980er Jahren erinnern. Sie musste damals den Text ihrer Rolle als Betty innerhalb von nur drei Tagen auswendig lernen. Claudia Neuburg sollte ursprünglich spielen, aber einen Tag vor Heiligabend kam sie mit einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus und fiel aus.

Katharina Maus musste für die Spielsaison 1983/1984 ihre Rolle – über Weihnachten – innerhalb von nur drei Tagen einstudieren.

Katharina Maus musste für die Spielsaison 1983/1984 ihre Rolle – über Weihnachten – innerhalb von nur drei Tagen einstudieren. Foto: iss

„Das Weihnachtsfest war sozusagen im Eimer, denn ich habe nur lernen müssen“, erinnert sich Katharina Maus. Eine große Hilfe auf der Bühne war Heribert Nienhaus, dessen Sohn Kai in diesem Jahr ebenfalls auf den Bühnenbrettern steht. „Heribert war einfach toll. Er hat mir geholfen, wo es ging und dass, obwohl er selbst im Stück involviert war. Das ist hängengeblieben“, schwelgt die 69-Jährige in den Erinnerungen.

Der Vorhang zur Premiere wird am Samstag (28. Dezember) um 17 Uhr in der Aula der Profilschule gelüftet. Weitere Termine sind geplant am 29. Dezember (Sonntag) um 17 Uhr, sowie am 3. Januar (Freitag) um 19 Uhr, am 4. Januar (Samstag) um 17 Uhr, sowie am 10. Janaur (Freitag) um 19 Uhr und am 11. Januar (Samstag) um 17 Uhr.

Einige wenige Restkarten können noch erworben werden. Diesbezügliche Anfragen nimmt Paul Ophaus, ✆ 0 25 99 / 6 44, entgegen. Näher Infos gibt es online.

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